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Michael Köchling

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Sommerpause Logo

Erschreckend aber wahr... manchmal muss man sich doch um das Leben jenseits der Internet-Welten kümmern... Und so werde ich mich die kommenden Monate um viele private Projekte kümmern und bei Gelegenheit mal wieder reinschauen. Bis die Tage...
Michael Köchling — 2010-07-26

Winter 2009 im Emsland Logo

Alle Jahre wieder bekommt auch das Emsland ein wenig Schnee ab... ein wenig. Dieses Jahr ist es aber ein wenig mehr. Denn nun liegt hier seit gut 4 Wochen Schnee und es schneit immer wieder nach. Heute Nacht waren es dann circa 10cm Neuschnee.

Und noch mehr Bilder...

Bild anklicken um eine Galerie zu starten!
Michael Köchling — 2010-01-10

Apple aktualisiert iMac, MacBook und MacMini Logo

Nachdem Apple gestern erneut ein Rekord-Quartal präsentieren konnte, veröffentlichte der Konzern am späten Abend dann direkt noch eine erneuerte Produktpalette. Aktualisiert wurde dabei die komplette iMac Serie, der MacMini wurde verbessert und um eine Server Version erweitert, das weiße MacBook wurde komplett überarbeitet und mit der Magic Mouse liefert Apple zudem nun das aus was andere Hersteller von Eingabegeräten in der Zukunft irgendwann technisch umsetzen wollen. Doch während die Magic Mouse überzeugt und der iMac begeistert ist das "Beste" am neuen MacBook eher der Preis und der MacMini verliert zunehmend an Relevanz.
Als hervorragende Idee gestartet haben jedoch viele einst begeisterte MacMini Fans mit den Monaten das Interesse an dem Gerät verloren, dass von Apple bei Aktualisierungen immer stark vernachlässigt wurde. Nach dem Start im Juli 2005 brauchte es im Schnitt 250 Tage bis zur nächsten Erneuerung die sich dann jedoch zumeist auf neuere Prozessoren und Grafikchips reduzierten. Mit der neuen Generation erhält der MacMini einmal mehr leistungsfähigere Hardware zu einem jedoch noch immer stolzen Preis. Fragwürdig ist dagegen das teuerste MacMini Modell, dass explizit als Server angeboten wird. Dabei wird zu Gunsten einer zweiten Festplatte auf das optische Laufwerk verzichtet und statt der Desktop Version Mac OS X Server vorinstalliert. Gedacht kann dieses Angebot eigentlich nur als Server für daheim gedacht sein, da er mit seiner Ausstattung bei dem Preis einfach zu unattraktiv erscheint und zudem nicht die gängigen Kriterien eines Servers erfüllt. Ausreichende Kühlung bei geringer Last doch nicht für hohe Last im Dauerbetrieb, schlechte Handhabung für Hardware Wartung dafür aber mit sehr geringem Verbrauch bei geringer Auslastung.
Mehr Aufmerksamkeit haben die Entwickler dagegen dem MacBook gewidmet. Der weiße Klassiker wird nun wie die Geräte der MacBook Pro Klasse aus einem Unibody gefertigt. Das bedeutet, dass das Gehäuse weitgehend aus einem Stück besteht und es so keine Übergänge, Kanten oder mögliche Bruchstellen gibt. Besser als bei den meisten Notebooks auf dem Markt kann beim MacBook die Unterseite als ein kompletter Deckel leicht demontiert werden und danach auf alle wichtigen Komponenten des Gerätes zugegriffen werden. Insgesamt kommt das MacBook mit einer größeren Festplatte (250GB), einem schnelleren Prozessor, einem Akku mit 7 Stunden Laufzeit, geringerem Gewicht, dem LED-Backlight Display und einem Unibody daher und kostet dabei nur noch 899,- Euro.
Beim iMac wurde hingegen die komplette Produktpalette bereinigt und renoviert. Gab es zuvor noch je zwei 20 und 24 Zoll Geräte im 16:10 Format sind es nun je zwei 21,5 bzw. 27 Zoll Modelle im 16:9 Format. Doch jetzt einmal der Reihe nach. Bei der Auflösung stehen dem Anwender nun statt zuvor 1.680 x 1.050 Pixel beim 20 Zoll und 1.920 x 1.200 Pixel beim 24 Zoll Gerät zur Verfügung sind es nun 1920 x 1080 Pixel beim 21,5 Zoll iMac und 2560 x 1440 Pixel beim 27 Zoll Modell. Ganz schön groß. Doch auch beim Prozessor und dem Arbeitsspeicher hat man nach gelegt. Waren es beim Einstiegsmodell 2GB RAM mit einem 2,66 GHz schnellen DualCore Prozessor sind es nun 3,06GHz und 4GB RAM. Das Spitzenmodell wird sogar mit einem 2,66GHz getaktetem 4-Kern Prozessor angeboten. Die erfreulichste Neuerung dürfte aber die Preisgestaltung sein. Die Einstiegsmodell kosten weiterhin 1.099,- Euro. Kostete das 24 Zoll Standard Modell jedoch noch 1.399,- bzw. das Spitzenmodell 2.099,- Euro sind es nun nur noch 1.499,- bzw. 1.799,- Euro.
Als besondere Neuerung hat Apple dann auch noch eine neue Maus vorgestellt die wie keine andere ist. Keine primären Tasten, kein Scrollrad, keine Tasten an den Seiten und auch kein Kabel. Die Magic Mouse ist die erste Multi-Touch-Maus auf dem Markt. Sie hat eine berühungsempfindliche Oberfläche und kann damit erheblich mehr als nur "Klick" machen. Über Bluetooth mit dem Mac verbunden fallen auch lästige Kabel oder Adapter weg. Während Apple die Magic Mouse nun ausliefert hat Microsoft Anfang Oktober gerade mehr mehrere plumpe unausgereifte Prototypen einer Multi-Touch Maus präsentiert.
Mit den neuen Produkten stellt sich Apple meines Erachtens gut für das kommende Weihnachtsgeschäft auf und hat mit der Veröffentlichung genau den richtigen Zeitpunkt gewählt. Ab Donnerstag dem 22.10 soll mit einiger Verspätung und bereits zahlreichen verfügbaren Sicherheitsupdates das neue Windows 7 ausgeliefert werden. Mit der Aktualisierung der Produkte dürfte man Microsoft ein wenig die Show gestohlen haben.
Gefunden bei:
  • www.heise.de - Mac mini für den Server-Einsatz
  • www.heise.de - MacBook-Modellpflege: Weiß und aus einem Guss
  • www.heise.de - Neue iMacs mit Vierkernprozessor und 27-Zoll-Display
  • www.golem.de - Weißes Plastik-MacBook mit 7 Stunden Akkulaufzeit
  • www.golem.de - Mac Mini auch als Server
  • www.golem.de - Neue iMacs mit Displaygrößen von 21,5 und 27 Zoll
  • www.golem.de - Apples Magic Mouse: Die Maus ist das Touchpad
Michael Köchling — 2009-10-21

Weitere Quartalsberichte aus der IT-Branche Logo

Nachdem andere Unternehmen auch in Zeiten der Wirtschaftskrise wachsen oder die Geschäfte bereits wieder normalisieren konnte, ist nicht jedes Unternehmen so gut davon gekommen. Das Auktionshaus e-Bay befindet sich auch im zweiten Quartal des Geschäftsjahres weiterhin auf einer ungewissen Talfahrt. Sicher auch wegen der zahlreichen katastrophalen Änderungen am System bei dem man immer öfter sowohl Käufern als auch Anbietern auf die Füße tritt und ihnen den Ein- bzw. Verkauf erschwert. Dies hat sicher auch dazu beigetragen, dass der Umsatz um 4 Prozent auf 2,1 Milliarden und der Gewinn um knapp 30 Prozent auf 327 Millionen US-Dollar zurückging.
Noch schlimmer hat es aber Microsoft erwischt. Auch wenn es hier nach Ablauf des vierten Quartals des Geschäftsjahres bei einem Jahresgewinn von 14,57 Milliarden US-Dollar Jammern auf höchstem Niveau ist, kann man nicht übersehen, dass die Cash-Cows des Unternehmen langsam aber sicher am Stock gehen, und Zuschussgeschäfts wie Online und Entertainment zunehmend untragbar werden. In vier Quartalen hat Microsoft mit dem Online-Business bei einem Umsatz von knapp 3 Milliarden US-Dollar einen Verlust von fast 2,3 Milliarden US-Dollar eingefahren. Da der Umsatz aktuell wieder gesunken ist, bleibt es fraglich, ob dieser Bereich jemals die Verluste wird ausgleichen können. Doch auch die Bereiche, die noch hohe Gewinne einfahren, haben deutlich an Umsatz nachgelassen. So ging der Umsatz der Sparte Clients von 4,359 Milliarden auf 3,108 Milliarden US-Dollar zurück. Beim Gewinn sind es nach 3,250 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr nun nur noch 2,167 Milliarden US-Dollar. Der Bereich der Office- und Business-Software setzte nach 5,266 Milliarden im Vorjahresquartal nun 4,564 Milliarden US-Dollar um und so sank natürlich auch der Gewinn von 3,359 Milliarden auf 2,816 Milliarden US-Dollar. Während andere Unternehmen sich in der Krise beweisen hat Microsoft es schwer, den Kunden den sehr hohen Preis der Produkte zu erklären.
Der Online-Einzelhändler Amazon dagegen konnte bei einem um 14 Prozent auf 4,65 Milliarden US-Dollar gesteigerten Umsatz einen Gewinn von 142 Millionen US-Dollar erwirtschaften.
Gefunden bei:
  • www.heise.de - Umsatz- und Gewinnrückgang bei eBay
  • www.heise.de - Microsoft tut sich schwer in der Wirtschaftskrise
  • www.heise.de - Amazon macht weniger Gewinn
  • www.golem.de - Die Krise macht Microsoft zu schaffen
  • www.golem.de - Amazon.com wächst
Michael Köchling — 2009-07-24

Trendwende bei den Quartalsberichten der IT-Branche Logo

In den vergangenen Tagen haben die großen Unternehmen der IT-Branche ihre aktuellen Quartalsberichte vorgelegt und damit den einen oder anderen Analysten überrascht. Bei manchen Ergebnissen jedoch bleiben Überraschungen aus und Enttäuschung überwog. So zum Beispiel bei dem UNIX Veteran und Server-Spezialisten Sun Microsystems. Nur noch wenige Schritte vor der Übernahme durch Oracle schwächelt das Geschäft mit Hard- und Software noch immer. Nach den vorläufigen Zahlen geht man von einem Umsatz von circa 2,58 Milliarden US-Dollar aus, was einen Rückgang von über einer Milliarde im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet. Beim Chiphersteller Intel macht man zwar keine Verluste, dennoch ist auch hier der Umsatz massiv eingebrochen. Ein Rückgang von 15 Prozent drückte den Umsatz von 9,47 auf 8,024 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn von 1 Milliarde US-Dollar liegt knapp 600 Millionen US-Dollar unter dem Ergebnis des Vorjahres wobei in diesem Quartal zudem noch die Strafe der EU-Kommission zu zahlen war wodurch das endgültige Ergebnis einen Verlust von 398 Millionen US-Dollar zeigt.
Das es auch anders geht zeigt dabei der Suchmaschinen- und Werbedienstleister Google. Mit einem Umsatz von 5,523 Milliarden US-Dollar (plus 3 Prozent) und einem Gewinn von 1,485 Milliarden US-Dollar (plus 19 Prozent) konnte man das Wachstum vergangener Quartale zwar nicht erreichen, dennoch sind diese Zahlen gerade in Zeiten der stark geschwächten Werbebranche überzeugend. Bei IBM ging der Umsatz zwar um 13 Prozent auf 23,3 Milliarden US-Dollar zurück, dennoch stieg gleichzeitig der Gewinn von 2,7 auf 3,1 Milliarden US-Dollar. Die Verantwortlichen sehen die Geschäfte wieder im Aufwind und gehen nun wieder von wachsenden Umsätzen und Gewinnen aus.
Ob man bei AMD diese Prognosen bestätigen würde ist bei den aktuellen Zahlen jedoch fraglich. Zwar konnte der Verlust von 1,189 Milliarden US-Dollar unter anderem durch den Verkauf abgeschriebener Vermögenswerte auf 330 Millionen US-Dollar reduziert werden, der sinkende Umsatz von 1,349 Milliarden auf 1,184 Milliarden US-Dollar verspricht derzeit noch nicht viel Gutes. Jedoch darf man nicht vergessen, dass AMD sich seit längerer Zeit in einem massiven Wandel befindt der noch nicht vollständig abgeschlossen und verarbeitet wurde. Dagegen läuft der Vertrieb bei Apple weiterhin absolut rund. Zwar gibt es bei den Computern und iPods leichte Rückgänge, die werden aber durch die Verkäufe der iPhones mehr als kompensiert. So brachten 2,6 Millionen Mac Computer, 10,2 Millionen iPods und 5,2 Millionen iPhones einen Gewinn von 1,23 Milliarden US-Dollar (1,07 Milliarden im Vorjahresquartal) bei einem Umsatz von 8,34 Milliarden US-Dollar (7,46 Milliarden im Vorjahresquartal).
Für eine kleine Überraschung sorgte der Internetkonzern Yahoo, der seit etlichen Monaten als potentielles Übernahmeopfer von Microsoft gehandelt wird. Bei einem um 13 Prozent auf 1,571 Milliarden gefallenden Umsatz erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 131 Millionen US-Dollar (plus 8 Prozent). Im Vergleich zum Online-Geschäft von Microsoft, dass in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahres bei einem Umsatz von nur 1,636 Milliarden US-Dollar bereits einen Verlust von 951 Millionen US-Dollar eingfahren hat, sind die Zahlen von Yahoo absolut überzeugend. Vielleicht klammert sich Microsoft auch deswegen trotz zahlreicher Absagen im Übernahmepoker dennoch weiterhin an die Option das Unternehmen ganz oder teilweise zu schlucken.
Gefunden bei:
  • www.heise.de - Sun weiter in den roten Zahlen
  • www.heise.de - Intels Quartalsbilanz besser als erwartet
  • www.heise.de - Google enttäuscht nicht
  • www.heise.de - Big Blue macht Hoffnung
  • www.heise.de - AMD enttäuscht trotz eingedämmter Verluste
  • www.heise.de - Apple bleibt auf Kurs
  • www.heise.de - Yahoo überrascht mit steigendem Gewinn
  • www.golem.de - Sun macht weiter Verluste
  • www.golem.de - EU frisst Intels Gewinn
  • www.golem.de - Google wächst auch in der Krise
  • www.golem.de - AMD mit weniger Verlust und abgestrafter Aktie
  • www.golem.de - iPhones und Macs bringen Apple durch die Wirtschaftskrise
Michael Köchling — 2009-07-22

Petition gegen Zensur Logo

Kaum ein Thema wurde von etlichem Politikern in den vergangenen Wochen mit so absurden Lügen, Manipulationen und verfassungsfeindlicher Propaganda durch die Medienwelt getrieben wie die geplante Zensur von Internetseiten. Ging es am Anfang noch um den Kampf gegen Kinderpornografie wurde dieser Passus kurz vor Beschluss von CDU/CSU und SPD ersatzlos gestrichen wodurch sich die geplanten Sperren auf jegliche Inhalte ausweiten lassen. Die geheim geführten Listen die weder kontrolliert werden können noch kontrolliert werden dürfen sind ohne Zweifel der Grundstein für eine Zensur des Mediums Internet. Mit der Kinderpornografie-Keule hatte man sich wohl erhofft, den gut bürgerlichen Wähler schnell auf seiner Seite zu haben. Ähnlich versuchte es Wolfgang Schäuble mit der Terrorismus-Keule um die Vorratsdatenspeicherung voran zu bringen. Doch das Grundgesetz sagt im Artikel 5 unmissverständlich: Eine Zensur findet nicht statt. Um diesen Missstand öffentlich zu machen wurde ein Petition ins Leben gerufen in der vom Bundestag gefordert wird, den Gesetzentwurf zu verwerfen. Am Montag den 04.05.2009 startet die Petition mit dem Ziel die erforderlichen 50.000 Stimmen zu sammeln die notwendig sind, damit die Petition öffentlich vor dem Bundestag vorgetragen werden darf. Obwohl die Petition noch bis zum 16.06.2009 läuft wurden bereits jetzt über 51.000 Stimmen abgegeben. Dieser Widerstand dürfte für die Familienministerin, die immer wieder die gleichen falschen und scheinbar nur eingetrichterten Argumente vorbringt eine schallende Ohrfeige sein die hoffentlich politische Konsequenzen nach sich ziehen wird.

Macht mit: Online Petition gegen Indizierung und Sperrung von Internetseiten
Gefunden bei:
  • www.heise.de - Kinderporno-Sperren: "An Populismus kaum zu überbieten"
  • www.golem.de - Onlinepetition gegen Internetsperren
  • www.pro-linux.de - Petition gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten
Michael Köchling — 2009-05-08

Ursula von der Leyen missbraucht das Grundgesetz Logo

In ihrem erbitterten Kampf gegen das Grundgesetz und die Rechte der Bürger hat die derzeitige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen einen Teilsieg errungen. Fünf der größten Provider haben Abkommen unterzeichnet, nach dem sie vom Bundeskriminalamt (BKA) unkontrolliert heimlich erstellte und gewartete Sperrlisten heimlich umsetzen und damit heimlich die Internetzugänge ihrer Kunden zensieren. Wider dem Grundgesetz haben diese Provider zusammen mit der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen eine Zensur eingeführt. Nachdem die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen nun über Monate Millionen Missbrauchsopfer wieder und wieder verbal und moralisch missbraucht hat, haben nun die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, Telefonica/O2 und Kabel Deutschland ohne rechtliche Grundlage die Zensur akzeptiert und damit einen weiten Grundstein für einen Überwachungsstaat geschaffen. Die derzeitige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat damit auf gröbste Weise gegen das Grundgesetz Artikel 5 verstoßen.

Artikel 5 Grundgesetz

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Sehr geehrte Frau von der Leyen,

Zensur ist               ! Der Versuch eine Akzeptanz einer Zensur in der breiten Masse des Volkes durchzusetzen entspricht dem Niveau von                  und dem Regime von                        ! Sie nutzen das Elend missbrauchter Kinder aus, um Ihren          gegen das Grundgesetz in                                                 gegen das deutsche Volk und das deutsche Grundgesetz umzusetzen. Sie                 ,                       ,              und                Ihre Kinder doch sicher selber Tag ein und aus und sollten sich                eine solche Hetzjagd auf                      zu führen wenn Sie doch sicher selber eine solche                          sind! Man sollte Sie für Ihre                    Taten              und              und öffentlich                          stellen und danach                   ! Das wäre der verdiente Lohn, für das was Sie dem deutschen Volk und dem Grundgesetz angetan haben!

Zensur ist               !
Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen... in Behörden und Schulen kann weiter gesperrtes Material in vollem Umfang konsumiert werden, dass die Sperrvorhaben nicht für staatliche Provider gelten. Wer käme auch je auf die Idee, dass Lehrer oder gar Pädagogen sich an Kindern vergehen könnten. Alleine dieser Gedanke ist so absurd...
Zensur ist wirkungslos! Zensur hilft keinem Opfer! Zensur bietet keinen präventiven Schutz! Zensur bedeutet Wegsehen! Die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen will also lieber wegsehen, Hilfe verweigern und die Opfer ihrem Schicksal überlassen und es geschehen lassen, das Kinder missbraucht, vergewaltigt und ermordet werden anstatt effektiv mit guter alter Ermittlungsarbeit gegen die Hintermänner und -frauen vorzugehen. Kann man noch tiefer sinken? Keine Wahlstimmen für eine solch menschenverachtende Politik!
Gefunden bei:
  • www.heise.de - Surf-Sperre für Kinderporno-Seiten verzögert sich
  • www.heise.de - Kinderporno-Sperren: Regierung erwägt Echtzeitüberwachung der Stoppschild-Zugriffe
  • www.heise.de - Bundesjustizministerin warnt vor "Begehrlichkeiten" bei Web-Sperren
  • www.heise.de - Proteste gegen Regierungsentwurf für Kinderporno-Sperren
  • www.heise.de - Bundeskabinett beschließt Gesetzesentwurf zu Kinderporno-Sperren
  • www.heise.de - Kinderporno-Sperren: "Frontalangriff auf die freie Kommunikation" befürchtet
  • www.heise.de - Kinderporno-Sperren: Provider sollen Nutzerzugriffe loggen dürfen
  • www.heise.de - Fünf Provider unterzeichnen Vertrag zu Kinderporno-Sperren
  • www.golem.de - Von der Leyen: Nur versierte Nutzer können Sperren umgehen
  • www.golem.de - Zypries: Internetsperren können schnell ausgeweitet werden
  • www.golem.de - Bundesregierung will Internetsperren mit Zugriffskontrollen
  • www.golem.de - Staatliche Provider müssen keine Internetsperren errichten
  • www.golem.de - Internetsperren: FoeBuD richtet Anti-Zensur-DNS-Server ein
  • www.golem.de - Internetsperren: Fünf Provider unterschreiben freiwillig
  • www.golem.de - Missbrauchsopfer kämpfen gegen Netzsperren
  • www.golem.de - Kabinett beschließt Eckpunktepapier zu Internetsperren
Michael Köchling — 2009-04-20

Oracle greift nach SUN Microsystems Logo

Larry Ellison hat erneut zugeschlagen und sein Unternehmen Oracle mit einer erneut gewaltigen Übernahme erweitert. Einst als Datenbank Spezialist gestartet, hatte Oracle in den vergangenen Jahren Milliarden US-Dollar investiert, um im Bereich der Business Software mit dem deutschen Konzern SAP konkurieren zu können. Im Januar 2005 waren es 10,5 Milliarden US-Dollar für die feindliche Übernahme von PeopleSoft. Nur ein Jahr später wurden dann Siebel Systems für 5,85 Milliarden US-Dollar übernommen. In diesem Jahresrhythmus ging es dann weiter als man 2007 für 3,3 Milliarden US-Dollar Hyperion Solutions und 2008 dann BEA Systems für 8,5 Milliarden US-Dollar kaufte. Nun haben wir 2009 und Oracle schlägt erneut zu. SUN Microsystems soll für 7,4 Milliarden US-Dollar aus Oracle einen Komplett-Anbieter machen, der neben Business-Software und Datenbank nun auch Betriebssystem und Hardware aus einer Hand liefern kann. Mit diesen mehr als 35 Milliarden US-Dollar an Investitionen tritt Oracle in die Fußstapfen von IBM.
Unternehmen Jahresumsatz Mitarbeiter Portfolio
IBM 103,60 Mrd. USD (2008) 386,558 (2007) Hardware, Computerkomponenten, Betriebssystem, Datenbank, Business Anwendungen und Dienstleistungen
Oracle 22,40 Mrd. USD (2008) 74.757 (2008) Hardware, Computerkomponenten, Betriebssystem, Datenbank, Business Anwendungen und Dienstleistungen
SAP 11,70 Mrd. EUR (2008) 51.500 (2008) Business Anwendungen und Dienstleistungen
Im Gegensatz zu den früheren Übernahmen, wo es oft nur um Kundendaten oder eher im Unternehmensumfeld bekannte Software-Lösungen ging, hat Oracle durch SUN Microsystems mit Java nicht nur die Kernkomponente der meisten Enterprise Anwendungen erworben sondern auch solch populäre Produkte wie GlassFish, MySQL, NetBeans, Solaris/OpenSolaris, die SPARC Prozessor-Technologie, StarOffice/OpenOpffice.org und xVM/VirtualBox.
  • GlassFish
    • Der unter einer freien Lizenz stehende Java EE Server dürfte für Oracle kaum von Bedeutung sein und könnte als reines Community Projekt enden.
  • Java
    • Java ist und bleibt die Kerntechnologie zahlreicher Business-Anwendungen. Doch auch Java steht unter einen freien Lizenz. Oracle wird die Entwicklung von Java nicht nur beibehalten sondern stark ausbauen müssen.
  • MySQL
    • Auch wenn Oracle bereits über mehrere Datenbanken verfügt, decken diese dennoch nicht alle Einsatzbereiche des Marktes ab. Während die hauseigene Datenbank nur im oberen Enterprise Bereich zum Einsatz kommt kann man mit MySQL nun auch den einfachen Einsatz bei Webhostern und kleineren Unternehmen abdecken. Abzuwarten bleibtn, ob der Entwicklungstrend von MySQL Richtung Enterprise nun zurückgefahren wird. Da MySQL jedoch ebenfalls unter einer freien Lizenz steht und es mit Drizzle nicht nur einen sehr interessanten Fork sondern mit ProstGreSQL einen gereiften Konkurrenten gibt, ist Oracle gut beraten, wenn sie auch MySQL weiter pflegen und entwickeln.
  • NetBeans
    • Neben Eclipse ist NetBeans sicher eine der besten Entwicklungsumgebungen für ernsthafte Programmierer. Auf dieses mächtige Entwicklungswerkzeug zu verzichten macht keinen Sinn.
  • Solaris/OpenSolaris
    • Das UNIX-Betriebssystem ist die Basis unzähliger Enterprise-Server die höchsten Ansprüchen entsprechen müssen. So dient Solaris oft als Betriebssystem für Datenbankserver mit der Oracle DB. Hier kann Oracle nun ein Paket aus Betriebssystem und Software anbieten. Das Solaris vernachlässigt werden könnte, kann eigentlich ausgeschlossen werden.
  • SPARC Prozessor
    • Die SPARC (Scalable Processor ARChitecture) Mikroprozessor-Architektur gehört zu den leistungsfähigsten Prozessor-Architekturen und hebt sich in vielen Bereichen weit von der Performance bekannter x86 Lösungen wie von Intel oder AMD ab. Für größere Server mit hohem Leistungsbedarf ist der aktuelle UltraSPARC T2 die optimale Lösung. Der Prozessor rundet das Komplettpaket mit Solaris und Oracle DB nahezu perfekt ab.
  • StarOffice/OpenOffice.org
    • Auch wenn SUN Microsystems mit StarOffice keine Bäume ausgerissen hat, so ist OpenOffice.org mit Abstand die Office Komplett-Lösung neben Microsoft Office. Das unter der freien LGPL Lizenz stehende Office Paket wird aktuell mehrheitlich von SUN Microsystems Mitarbeitern entwickelt. Ob Oracle dieses eher kostenintensive Engagement uneingeschränkt fortführen wird ist fraglich. Bei all seinen Aktivitäten hat Larry Ellison immer klar gezeigt, dass es ihm um eine effektive Gewinnausbeute ging. Möglich ist, dass die OpenOffice.org Community und die unterstützenden Unternehmen mehr Arbeit der Entwicklung übernehmen werden müssen.
  • xVM/VirtualBox
    • Neben VMWare sicher die bekannteste und am besten entwickelte Desktop-Virtualisierung. Mit xVM bot SUN Microsystems darüber hinaus auch ein darauf aufbauendes Enterprise Produkt an. Da der Markt der Virtualisierung derzeit richtig aufblüht, könnte Oracle sich urplötzlich in die Riege der Virtualisierungsanbieter einreihen und so zu Cisco (Xen), Red Hat (KVM) und EMC (VMWare) in Konkurrenz treten. Auch hier handelt es sich um ein freies Projekt.
Die Übernahme bringt für zahlreiche Projekte und Firmen viele Fragen und wird sicher intensiv beobachtet werden. Für Oracle könnte die Übernahme der entscheidende Schritt gewesen sein, um mit all den Lösungen nun endlich das erhoffte organische Wachstum antreiben zu können, dass in den vergangenen Jahren kaum existent war.
Gefunden bei:
  • www.heise.de - Oracle übernimmt Sun
  • www.golem.de - Oracle kauft Sun
  • www.pro-linux.de - Oracle übernimmt Sun
Michael Köchling — 2009-04-20

GNOME 2.26 Logo

Wie angekündigt haben die Entwickler der freien GTK+ basierten Desktop-Umgebung GNOME exakt sechs Monate GNOME 2.24 und einigen Vorabversionen die nächste Veröffentlichung präsentiert. Verbesserungen finden sich wie üblich in diversen Anwendungen und Werkzeugen sowie an zahlreichen weiteren - für den Endanwender kaum sichtbaren Stellen. So verwendet der Internet-Browser Epiphany nun die neuste Version der vom Mozilla-Projekt entwickelten Rendering Engine Gecko. Weitere Neuerungen finden sich im Instant Messenger Empathy der nun Videochats ermöglicht sowie im Groupware-Client Evolution mit dem zum einen nun Microsoft Outlook Archive (PST-Dateien) direkt importiert werden können und zum anderen zu Exchange 2007 verbunden werden kann. Für den einfachen Austausch von Dateien können mit dem Dateimanager Nautilus Freigaben über WebDAV, HTTP und Bluetooth erstellt werden.
Etwas hat sich aber noch mehr in GNOME 2.26 getan. Die Übersetzungsteams haben nicht nur hervorragende Arbeit geleistet sondern sich erneut übertroffen. Waren bei GNOME GNOME 2.20 noch 3 Sprachen, die zu 100 Prozent übersetzt wuren waren es bei GNOME 2.22 dann vier vollständig übersetzte Versionen und fünf bei GNOME 2.24. GNOME 2.26 kommt nun mit acht vollständigen Übersetzungen und 26 weiteren Sprachen die bei über 90 Prozent stehen. Große Arbeit hat dabei auch das Übersetzungsteam von GNOME Deutschland geleistet. So wurden zu GNOME 2.26 bei der Übersetzung der Oberfläche erstmals alle 43.354 Strings in deutscher Sprache übersetzt und damit die 100 Prozent Marke erreicht hat. Bedeutender ist aber die Übersetzung der Dokumentation. Diese wurde vor einigen Versionen intern als Schwerpunkt erklärt und wurde seitdem stetig verbessert. Nach 32 Prozent Übersetzung (7.227 Strings) in der vorletzten Version von GNOME waren es bei GNOME 2.24 bereits 69 Prozent (14.812 Strings) und nun zum Zeitpunkt der GNOME 2.26 Veröffentlichung sogar 82 Prozent (17.925 Strings).
GNOME 2.26 steht kostenlos zum Download zur Verfügung und wird in der kommenden Veröffentlichung des Fedora Projektes aller Voraussicht nach bereits eingesetzt werden. Der Zeitplan für den Nachfolger GNOME 2.28 sowie die kommenden Aktualisierungen von GNOME 2.26 wird in kürze zur Verfügung stehen.
Gefunden bei:
  • www.heise.de - Gnome 2.26 freigegeben
  • www.golem.de - Gnome 2.26 freigegeben
  • www.pro-linux.de - GNOME 2.26 freigegeben
Michael Köchling — 2009-03-19
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