OpenOffice.org

OpenOffice.org erobert mehr und mehr Staaten

Verfasst von Michael Köchling am 14. August 2008 - 14:00.

Auch wenn der zwar flächenmäßig größte Bundesstaat Malaysias Pahang mit seinen fast 1,3 Millionen Einwohnern nicht zu den am stärksten bewohnten Regionen des Landes gehört bedeutet die vollständige Umstellung aller Behördenrechner hin zu OpenOffice.org einen Umfang von mehreren tausend Computern. So hat der Staatssekretärs Dato' Muhammad Saifan bin Ismail angeordnet sämtliche Rechner von Microsoft Office und nicht lizenzierten Programmen zu säubern und das freie Office Paket zu nutzen. Darüber hinaus wurde auch das ISO zertifizierte Dateiformat ODF als alleiniger Standard vorgeschrieben. Die Vorteile von OpenOffice.org liegen dabei klar auf der Hand. so gibt es weder eine Bindung an das verwendete Betriebssystem noch überhöhte Lizenzkosten oder eine rückständige Entwicklung wie man es von Microsoft Office kennt. Zu der fortschrittlichen Entscheidung kann man einfach nur gratulieren.

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GNOME 2.23.5

Verfasst von Michael Köchling am 24. Juli 2008 - 10:00.

GNOME 2.23.5 ist fertig und der Zeitplan für die kommende stabile GNOME Veröffentlichung wird weiterhin peinlich genau eingehalten. So wird in den kommenden Tagen die Entwicklung für das API/ABI eingefroren. Danach wird dann gemeinsam beschlossen, welche Module es in die Version GNOME 2.24 schaffen werden und welche erst in den nachfolgenden Versionen einen Status erreicht haben damit sie aufgenommen werden können. Kurz vor der für den 6. August angesetzten Version 2.23.6 tritt dann das Feature- und Modul-Freeze in Kraft. Die nächsten Schritte sind dann die Beta Versionen welche am 20. August bzw. am 03. September bereitstehen soll. Vor der für den 24. September geplanten finalen Version GNOME 2.24 soll dann am 10. September nur noch ein Veröffentlichungskandidat folgen. Doch auch für die Zeit danach steht bereits der Zeitplan. So soll die erste korrigierte Version mit 2.24.1 bereits am 22. Oktober folgen. Zu dem aktuellen Entwicklungsschritt jedoch gehört erst einmal das auf die Version 2.17.4 aktualisierte glib sowie GTK+ 2.13.5 und der in der Version 0.10.20 verfügbare GStreamer. Am eifrigsten waren die Entwickler erneut bei den Funktionen und Anwendungen die der Nutzer täglich zu sehen bekommt. So nutzt nun auch Bug-Buddy die GIO-Schnittstelle, das Deskbar-Applet sichert Daten nach der vom FreeDesktop Projekt entwickelten XDG-Spezifikation und der Dokumentbetrachter Evince erlaubt es nun die Media-Player Tasten für die Steuerung zu nutzen. Der Personal Information Manager (PIM) Evolution kann nun Google Kontakte nutzen und auf Mail-Vorlagen zurückgreifen. Der Archiv-Manager File-Roller beherrscht nun weitere Formate und kann zudem auch mehrteilige Archive erzeugen. Praktisch sind nun die Tabs die der Datei-Manager Nautilus in der Browser-Ansicht zur Verfügung stellt. Die weiteren Änderungen und Neuerungen betreffen wie immer die Dokumentation und Übersetzung selbiger sowie der Anwendungen.

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OpenOffice.org 2.4.1

Verfasst von Michael Köchling am 10. Juni 2008 - 12:00.

Ohne neue Funktionen dafür aber mit zahlreichen Fehlerkorrekturen und einer behobenen Sicherheitslücke kommt das nun veröffentlichte OpenOffice.org 2.4.1 daher. Die Entwickler der freien Office-Suite OpenOffice.org planen neue Funktionen erst für die für den Herbst geplante Version 3.0 welche unter anderen endlich die lang erwartete native Unterstützung von Aqua mit sich bringen wird wodurch beim Einsatz der Office-Suite unter Mac OS kein separater X-Server notwendig wird. Eine Übersicht der behobenen Fehler steht in den Release-Notes öffentlich zur Verfügung.

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OpenOffice.org Konferenz auf dem LinuxTag

Verfasst von Michael Köchling am 27. März 2008 - 12:00.

Wie nun angekündigt wird das OpenOffice.org Projekt auf dem LinuxTag 2008 in Berlin neben zahlreichen Vorträgen auch eine eigene Konferenz abhalten. Von Donnerstag dem 29.05 bis zum Freitag dem 30.05.2008 werden ganztägig zahlreiche Referenten unterschiedliche Beiträge rund um das freie Office-Paket präsentieren und so Interessierten Einblick in die OpenOffice.org Community zu ermöglichen. Zu den Themen wird aus Ausblick auf OpenOffice.org 3.0 gehören welches im Herbst erscheinen soll, Erfahrungen der Städte München und Freiburg sowie Informationen zum OpenDocument-Format und dem für die Entwicklung eigener Erweiterungen benötigtem UNO Component Model.

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OpenOffice.org 2.4.0

Verfasst von Michael Köchling am 27. März 2008 - 10:00.

Mit OpenOffice.org 2.4 steht das freie Office-Paket in einer überarbeiteten Version zum kostenlosen Download zur Verfügung. OpenOffice.org kann sowohl unter Linux als auch MacOS X und Windows sowie weiteren Systemen eingesetzt werden. Neuerungen sind in allen Komponenten zu finden. So versteht das Textverarbeitungsprogramm Writer Blockmarkierungen, die Präsentationssoftware Impress beherrscht 3D-Überblendeffekte, das Zeichenprogramm Draw kann beim Export nach PDF die Seitennamen als Lesezeichen speichern, die Datenbanklösung Base unterstützt die neueren Access Dateiformate und die Tabellenkalkulation Calc lassen sich Diagramme und Grafiken leichter bearbeiten und verwalten. Pläne zu OpenOffice.org 3.0 werden Ende Mai auf dem LinuxTag 2008 in Berlin in mehreren Vorträgen veröffentlicht.

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OpenOffice.org unter der LGPLv3 lizensiert

Verfasst von Michael Köchling am 7. März 2008 - 18:00.

Nachdem im Sommer 2007 die Version 3 der GPL und der LGPL veröffentlicht wurden ist mit dem Office-Paket OpenOffice.org ein weiteres Groß-Projekt zu den aktualisierten Lizenzen gewechselt. Zusammen mit über 2.000 weiteren Projekten die bereits gewechselt sind setzt SUN Microsystems bei OpenOffice.org nun auf die LGPLv3. Die neue Lizenz gilt ab der ersten Beta Version der kommenden OpenOffice.org 3.0 Veröffentlichung. Der Lizenzwechsel konnte trotz der vielen Beteiligten durch das Joint Copyright Assignment (JCA) realisiert werden welches jegliche Beiträge an SUN überträgt. Das JCA wird in Zukunft durch das Sun Contributor Agreement (SCA) ersetzt welches aber auch weiterhin regelt, dass alle Beiträge die dem Projekt beigesteuert werden an SUN übergeben werden um ein einheitliches Urheberrecht zu gewährleisten.

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OpenOffice.org 2.3.1

Verfasst von Michael Köchling am 4. Dezember 2007 - 21:00.

Die Aktualisierung 2.3.1 von OpenOffice.org korrigiert Fehler in der Textverarbeitung Writer, dem Präsentationprogramm Impress und der Tabellenkalkulation Calc. Darüber hinaus wurde der PDF-Export verbessert und die Zuverlässigkeit und Stabilität der freien Office Lösung erhöht. OpenOffice.org steht sowohl für Linux als auch Mac OS X und Windows zum kostenfreien Download zur Verfügung. Um die Server zu entlasten wird der Download über BitTorrent empfohlen.

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OpenOffice.org 2.3

Verfasst von Michael Köchling am 17. September 2007 - 16:00.

Das OpenOffice.org Projekt hat die Version 2.3 seiner freien Office-Suite veröffentlicht die neben Linux und BSD auch für Solaris, Mac OS X und Windows verfügbar ist. An weiteren Portierungen wird regelmäßig durch die entsprechenden Teams gearbeitet. Zu der weltweit immer beliebter werdenden Office-Lösung die vermehrt von größeren Firmen unterstützt und genutzt wird gehören die üblichen Anwendungen die im alltäglichen Office-Leben anfallen können. Dazu gehört unter anderen die Textverarbeitung Writer, die Tabellenkalkulation Calc, die Präsentationssoftware Impress, das vektorbasierte Zeichenprogramm Draw, der Formeleditor Math und das Datenbankprogramm Base.

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Die Version 2.0 von OpenOffice.org wurde im Oktober 2005 veröffentlicht und nun fast genau 2 Jahre später erfolgte die dritte Folgeversion. Die Version 2.4 ist für den März 2008 geplant. Wichtiger ist aber die Ankündigung, dass OpenOffice.org 3.0 für den September 2008 geplant ist. Neben zahlreichen Fehlerbereinigungen bringt OpenOffice.org 2.3 ein überarbeitetes und stark verbessertes Chart-Modul mit und stellt nun einen Report-Designer für die Datenbank-Lösung Base mit. Um die Sicherheit zu erhöhen und das Potential von möglichen Sicherheitslücken zu reduzieren wurden die Standard-Werte der Makrosicherheit überarbeitet.

Zu der größten Verbesserung im Chart-Modul gehört ein neuer 3D-Modus mit dem die Benutzer viel leichter entsprechende Grafiken integrieren können. Zur Untersützung werden die Achsen automatisch skaliert und eine übersichtliche Werkzeugleiste stellt alle möglichen Funktionen bereits sobald diese vom Anwender benötigt werden. Dem Datenbankmodul Base hat mit der neuen Version einen Report-Designer spendiert bekommen welches vom Open-Source-Projekt Pentaho Reporting abgeleitet wurde. Der erstellten Berichte können sowohl als Text-Dokument für Writer als auch für Calc als Tabellenkalkulation ausgegeben werden.

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Beim Export von Impress- und die Draw-Dokumenten nach HTML steht nun auch das Grafikformat .PNG zur Verfügung. Die Präsentationssoftware soll mit der neuen Version allgemein performanter arbeiten. Von der Textverarbeitung Writer aus kann man nun direkt nach MediaWiki Dokumenten exportieren. Die erstellten Dokumente werden mit dem Wikitext-Syntax ausgestattet damit Werke nicht mehr für die Integration in die Wiki-Systeme angepasst werden müssen. Neben diesen und weiteren Verbesserungen wurde unter anderem auch die Kompatibilität mit dem Open Document Format 1.1 verbessert.

Neben diese vielen Verbesserungen und Neuerungen wurde aber auch eine Sicherheitslücke behoben die es ermöglicht hatte mit manipulierten TIFF-Bilder beliebigen Programmcode auszuführen. OpenOffice.org 2.3 steht bereits zum Download in deutscher Sprache zur Verfügung. Im Gegensatz zu Linux und Windows stehen für die Plattformen FreeBSD, Solaris und Mac OS X noch keine aktualisierte Version zur Verfügung.

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Google unterstützt ODF im Wettstreit mit Microsoft OOXML

Verfasst von Michael Köchling am 17. September 2007 - 12:00.

Nachdem die International Organization for Standardization (ISO) den Antrag zur Standardisierung von Microsofts neuem Dokumentformat OOXML hat fallen lassen schwört Google nun die Industrie ein, sich auf den bereits vorhandenen und bestätigten Dokumenten-Standard zu konzentrieren. Das Open Document Format (ODF) welches bereits Standard ist und dessen Spezifikationen mit knapp unter 800 Seiten nicht nur recht überschaubar ist sondern sich durch die Verwendung von offenen Standards und freier Software zu 100 Prozent umsetzen lassen hat unzählige Vorteile gegenüber OOXML. Die vielen Mängel des Formates von Microsoft wurden schon zahlreich dokumentiert und kommen immer wieder zu dem selben Ergebnis. Die OOXML Spezifikation ist mit 6.000 einfach viel zu umfangreich für eine relativ simple Spezifikation. So aufgebläht wurde sie unter anderem, weil Microsoft es konsequent ablehnt sich an offene und bestehende Standards zu halten und somit seine ablehnende Haltung gegenüber Standards und Interoperabilität noch einmal deutlich unterstreicht. Die vielen eigenen Süppchen die Microsoft bei OOXML kocht sorgen nicht nur für eine unübersichtliche Dokumentation, durch geschicktes weglassen von essentiellen Informationen und das Verweisen auf nicht frei verfügbare proprietäre Spezifikationen macht es jedem unmöglich OOXML umzusetzen. Die Industrie kann kein einziges Produkt veröffentlichen, was den Spezifikationen von OOXML vollständig entspricht. Dazu kommt die Unverschämtheit von Microsoft in ihrem Office-Paket eine zur eigenen OOXML Spezifikation inkompatible Variante des Dokumentenformates zu verwenden. Somit ist es ebenso unmöglich ein Produkt zu schaffen welches kompatibel zu Microsoft Office 2007 sein könnte. Es wird Zeit, dass die EU disem dreisten Monopolisten das Handwerk legt.

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ECDL-Computerführerschein mit freier Software

Verfasst von Michael Köchling am 5. September 2007 - 10:00.

Der Europäische Computerführerschein (ECDL) welcher international als (ICDL) in 146 Ländern anerkannt ist, in 38 Sprachen verfügbar ist und von dem weltweit inzwischen über 25 Millionen Tests abgelegt wurden entfernt sich immer mehr von der einstigen Bindung an die Produkte von Microsoft. War zum Anfang der Test nur auf Microsoft Windows mit Microsoft Office möglich kann seit 2002 die Prüfung auch unter Linux mit StarOffice absolviert werden. Auch die Mozilla Anwendungen Firefox und Thunderbird sind inzwischen Teil des Prüfungsumfangs. Im Jahr 2006 kam dann noch die Apple Plattform OS X als Prüfungsumgebung hinzu. Nun hat es auch OpenOffice.org geschafft Teil des weltweit anerkannten Zertifikats zu werden. Das Zertifikat bescheinigt dem Anwender einen sicheren grundlegenden Umgang mit PC Systemen und der Software zu haben.

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