Server

Red Hat bringt Enterprise Linux 4.7

Verfasst von Michael Köchling am 25. Juli 2008 - 10:00.

Mehr als fünf Jahre ist es nun her, dass der amerikanische Enterprise Linux Distributor Red Hat seine Business-Lösung RHEL in der Version 4 mit dem Codenamen Nahant veröffentlicht hat. Im Rahmen des sieben Jahre dauernden "Long Term Support" hat man nun die siebte Runderneuerung der Enterprise Distribution veröffentlicht. Neben den zahlreichen Fehlerkorrekturen und Paket-Aktualisierungen bringt RHEL 4.7 auch wieder neue Funktionen mit sich. Um die strengen Auflagen von Regierungen zu erfüllen unterstützt man nun die SHA-256 und SHA-512 Verschlüsselung von Passwörtern. Weitere Ergänzungen sind das Advanced Intrusion Detection Environment (AIDE), Mozilla Firefox 3 und paravirtualisierte Treiber für den Einsatz von RHEL 4.7 auf einem RHEL 5 Host-System. Durch den erst kürzlich erweiterten Support Zeitraum wird auch die kommende Version RHEL 4.8 nicht nur Fehlerkorrekturen sondern auch neue Anwendungen und Funktionen erhalten. Nachdem die Quellen nun verfügbar sind wird sich auch das CentOS Projekt wieder daran machen, ihren frei verfügbaren Clone CentOS 4.7 in den kommenden Wochen in einer finalen Version veröffentlichen zu können.

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Red Hat Summit 2008 - Eine Zusammenfassung

Verfasst von Michael Köchling am 22. Juni 2008 - 19:13.

Aktuell präsentiert der amerikanische Linux Distributor Red Hat auf seiner Hausmesse in Bosten Lösungen für die Zukunft und stellt Pläne für neue Geschäftsfelder vor. Doch auch Geschenke gehören zu den Highlights auf dem jährlich stattfindenden Kongress. So hat man nun die im RHEL Umfeld bekannte Systemverwaltungssoftware Satellite Server unter der GPLv2 als freie Software veröffentlicht. Spacewalk Mit dem Projekt Spacewalk will Red Hat auch bei diesem Projekt enger mit der Community zusammenarbeiten. Mit dieser Lösung können in einem lokalen Netzwerk Updates verteilt, Rechner überwacht und die Hard- und Software zentral verwaltet werden. Für Unternehmen die bereits Produkte von Red Hat einsetzen gab es die freudige Nachricht, dass der Support-Zyklus der Full-Support Phase nun um ein weiteres Jahr auf insgesamt vier Jahre verlängert wurde. In diesem Zeitraum bietet Red Hat alle sechs Monate eine größere Aktualisierung für seine Produkte an bei dem nicht nur alle Updates für bis dahin behobenen Fehler integriert sind sondern hier und da auch neue Funktionen und Anwendungen mit sich bringt. Als neues Produkt stellte Red Hat en IPA-Server (Identity, Policy and Audit) vor mit dem man sich im Geschäftsbereich Identity-Management etablieren möchte. Hierfür hat man den Red Hat Directory Server mit einem LDAP Backend und Kerberos verschmolzen und eine komfortable Verwaltung zur Verfügung gestellt. Durch Multi-Master-Replikation können bei hoher Last auf den Server die IPA Lösung auf mehrere Rechner verteilt werden.
Als weiteres Ziel strebt Red Hat den Markt für Virtualisierungslösungen an. Dafür hat man unter anderem einen Embedded Hypervisor vorgestellt der auf Basis von KVM auf einem nur 64 MegaByte großem Datenträger (Speicherkarte, USB-Stick, CD, etc.) Platz findet und auch ein Web-Frontend für Virtualisierungsumgebungen gehört zur verstärkten Strategie für den Wettstreit um die Marktführung bei virtuellen Lösungen. Zu guter Letzt hat Red Hat dann noch die lang angekündigte Echtzeit-Lösung auf Basis von Red Hat Enterprise Linux vorgestellt. Die Echtzeitfähige Distribution hört dabei auf den Namen Red Hat Enterprise MRG (Messaging, Realtime und Grid) und gewährleistet extrem kurze Antwortzeiten wie es bei Servern im Finanzsektor zwingend erforderlich ist. Mit den neuen Lösungen und zahlreichen Vorhaben möchte Red Hat die extrem positive Entwicklung der Geschäfte in den vergangenen Jahre weiter fortführen und das Wachstum noch einmal deutlich beschleunigen.

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Satellite Server wird Open Source
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Echtzeit Linux offiziell vorgestellt
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Identity-Management von Red Hat
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Verlängerter Support für Red Hat Enterprise Linux
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Red Hat will Marktführer bei Virtualisierungslösungen werden
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Neuer Supercomputer von Cray basiert auf AMD Opteron

Verfasst von Michael Köchling am 7. April 2008 - 8:00.

Die University of Tennessee (UTK) bekommt vom Supercomputer-Anbieter Cray das wahrscheinlich erste System, welches die Grenze von einem PetaFLOPS knacken wird. Der derzeit schnellste Supercomputer ist laut der Top500-Liste ein BlueGene System von IBM welches auf 212.992 PowerPC440-Prozessoren zurückgreift. Das System kommt dabei auf 478,2 TeraFLOPS und somit rund die Hälfte des nun angestrebten Zieles. Das System von Cray wird dabei auf die Server Prozessoren des amerikanischen Chip-Produzenten AMD basieren und später bis zu 120.000 Prozessoren aufnehmen können.

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Linux Verbreitung schreitet voran

Verfasst von Michael Köchling am 3. Februar 2008 - 18:00.

In der vergangenen Woche konnte die Verbreitung von Linux und Open Source Software gleich mehrere Erfolge für sich verbuchen. Den Anfang machten die zwei benachbarten Staaten Usbekistan und Kirgisistan in Zentralasien mit ihren Entwicklungen Doppix und NEGIS. Beide Staaten wollen ihren Bürgern ein vollständig in die eigene Landessprache übersetztes freies Betriessystem inklusive Software zur Verfügung stellen und so Abhängigkeiten von großen Konzernen lösen.
Am Montag hat dann die Armada-Gruppe drei offiziellen Linux-Distributionen für russische Schulen angekündigt. Das Unternehmen Armada leitet ein Konsortium welches Ende letzten Jahres eine Ausschreibung des Bildungsministeriums gewonnen hatte in dem es um die Bereitstellung von Support von freier Software für russische Schulen ging. Die drei veröffentlichten Systeme decken diverse Hardware-Anforderungen ab und sollen so jeder Lage gerecht werden. Zu Beginn soll an insgesamt 1.200 Schulen die Tauglichkeit der Systeme sichergestellt werden. Wenn alles nach Plan verläuft soll an insgesamt 61.000 Schulen bis 2009 Linux das Betriebssystem der russischen Schüler werden.
Noch am selben Tag wurde dann berichtet, dass für philippinische Schulen nach einer ersten Test-Phase nun weitere Linux-Systeme ausgeliefert werden. Bereits vor Jahren wurden 10.000 Rechner mit Fedora Linux aufgestellt obwohl Microsoft mit fragwürdigen Aktionen und unglaublichen Sonderrabatten Druck auf die Regierung ausgeübt hatte. Nachdem selbst die Prüfungen des Wissenschaftsministeriums ergeben hatten wie günstig die Linux Lösung sei wurden weitere Beschaffungen eingeleitet. Wenn auch dieser Ausbau erfolgreich verlaufen sollte kann mit einer flächendeckenden Verbreitung von Linux an philippinischen Schulen ausgegangen werden.
Den Schlusspunkt setzten dann am Ende der Woche die Verantwortlichen der Französischen Gendarmerie welche als landesweit agierende Polizei direkt dem Verteidigungsministerium unterstellt ist. Bereits seit Jahren wurde die Migration geplant und vorbereitet. In mehreren Phasen wurden proprietäre Anwendungen gegen freie Software-Lösungen wie Mozilla Firefox und OpenOffice.org ersetzt. In einem Interview sagte man, dass man 2004 noch 12.000 Office Lizenzen erwerben musste und seit dem so gut wie keine mehr. Durch diese Umstellungen werden Einsparungen in Millionenhöhe angestrebt. In diesem Jahr beginnt nun die Umstellung von 70.000 Arbeitsplatzrechnern von Windows XP zu Linux. Um Kosten gering zu halten werden Linux Rechner nur dann eingesetzt sobald ein alter Rechner ersetzt werden muss. Die Migration soll sich dadurch bis 2014 hinziehen. Eine Migration der Server hingegen ist nicht mehr notwendig, da diese bereits mit Debian GNU/Linux betrieben werden.
Einmal mehr zeigt sich, dass gerade im Bildungssektor und den öffentlichen Einrichtungen wo immer mehr Kontrolle über die Ausgaben eingeführt wird Linux und Open Source Software die Lösung der Verantwortlichen wird. Den Luxus aus Bequemlichkeit proprietäre und überteuerte Lösungen von Microsoft kann sich inzwischen kaum noch jemand leisten der dauerhaft im Amt bleiben möchte.

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Mehrere neue Apache Versionen unterwegs

Verfasst von Michael Köchling am 23. Januar 2008 - 16:00.

Die Apache Software Foundation hat ihren quelloffenen und freien Webserver in den Versionen 2.2.8, 2.0.63 und 1.3.41 veröffentlicht. Neben einigen unproblematischen Programmfehlern wurden auch diverse Sicherheitsprobleme beseitigt. Die Entwickler raten zu einem raschen Umstieg auf die aktualisierten Versionen.

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Red Hat Directory Server 8

Verfasst von Michael Köchling am 14. Januar 2008 - 17:00.

Mit dem Fedora Directory Server 8 als Basis hat der amerikanische Linux Distributor Red Hat hat seinen LDAP-Verzeichnisserver in der Version 8 veröffentlicht. Das Fedora Projekt wiederum nutzte als Ausgangspunkt den Netscape Directory Server welcher 2004 im Rahmen der Netscape Enterprise Solutions Übernahme von AOL gekauft wurde. Der neue Directory Server ist vollständig kompatibel zum Red Hat Paket Management (RPM) wodurch der Update-Prozess komplett über das Red Hat Network genutzt werden kann. Weitere Neuerungen sind zudem die Unterstützung von IPv6 und weitere Plattformen wie HP-UX 11i und Solaris 9 auf SPARC-64. Zu den neuen Sicherheitsfunktionen gehört neben einem Standard-SELinux-Profil und der Verschlüsselung von Passwörtern nach SHA-256, SHA-384, SHA-512 und MD5 auch Regeln für Passwörter um den Ansprüchen von Behörden gerecht zu werden.

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Open Enterprise Server 2 nun vollständig Linux

Verfasst von Michael Köchling am 8. Oktober 2007 - 17:00.
Nach Aussagen von Novell ist der Open Enterprise Server ab sofort in der Version 2 verfügbar. Mit dieser Version setzt die Unternehmenslösung von Novell voll auf Linux. Somit hat Novell einen weiteren Nagel in den Sarg von Netware geschlagen.

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ProFTPD 1.3.1

Verfasst von Michael Köchling am 8. Oktober 2007 - 10:00.
Die neue Version 1.3.1 des freien FTP-Servers ProFTPD bringt neben Fehlerkorrekturen auch neue Funktionen mit.

Das neue Modul "mod_quotatab_radius" fragt die Speicherplatzbegrenzungen bei einem RADIUS-Server ab, während "mod_ban" dynamische Blacklists auf Basis von Regeln unterstützt. Darüber hinaus behoben die Entwickler zahlreiche Fehler, die beispielsweise beim Kompilieren von "mod_sql_mysql" auftraten. Zusätzlich sollen die Kommandozeilenoptionen "--ipv4" und "--ipv6" nun korrekt behandelt werden.

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Mini BladeCenter von IBM

Verfasst von Michael Köchling am 5. Oktober 2007 - 12:00.
Ende 2007 will der Server-Spezialist IBM sein kompaktes BladeCenter S verfügbar machen und hat hierfür nun ein Gehäuse vorgestellt ist, dass durch seine geringe Geräuschentwicklung direkt in Büros eingesetzt werden kann. Das System kann neben herkömmlichen x86 Serverprozessoren auch die IBM eigenen Power- und Cell Prozessoren aufnehmen. Das System kann insgesamt 6 Blades aufnehmen und so vorerst bis zu 24 Kerne ermöglichen. Die Lautstärke des Systems soll bei maximal 60 Dezibel liegen und ist damit noch für den Einsatz im Büro geeignet.

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Zwei Supercomputer mit AMD Opterons

Verfasst von Michael Köchling am 2. Oktober 2007 - 8:00.
Die Server-Spezialisten Hewlett-Packard und Appro haben dieser Tage bekannt jeweils gegeben für ihre Kunden gewaltige Supercomputer auf der Basis von AMDs Vier-Kern Prozessor Opteron auszuliefern. HP wird für das Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) ein Cluster-System mit 4.620 Opterons Prozessoren die mit 2,2GHz laufen und bis zu 37 TeraByte Arbeitsspeicher soll eine Leistung von 163 TeraFlops erzielen. Zusätzlich wird das System mit 21.000 Festplatten ausgestattet. Appro stellt sogar noch ein deutlich größeres System zur Verfügung. Das System für das Lawrence Livermore National Laboratory umfasst dabei 12.096 Opteron Prozessoren mit insgesamt 48.384 Kernen. Der Cluster wird dabei über 96 TeraByte Arbeitsspeicher verfügen und mit Linux betrieben werden. Die Rechenleistung soll sich nach Angaben des Herstellers auf 438 TeraFlops belaufen.

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