Red Hat

IBM will den Linux Desktop

Verfasst von Michael Köchling am 6. August 2008 - 14:00.

Zusammen mit dem amerikanischen Enterprise Linux Anbieter Red Hat und weiteren Distributoren möchte IBM verstärkt über lokale Partner den Vertrieb von Desktop-Systeme für Unternehmen auf Basis des freien Betriebssystems Linux vorantreiben. Schon im nächsten Jahr sollen die Linux Distributionen zusammen mit der Open Collaboration Client Solution von IBM über die Partner an potentielle Kunden angeboten und unter dem Namen der jeweiligen Partner vertrieben werden. Einsatzbereiche sind nach IBM unter anderem spezielle Industriebereiche und Regierungen wofür dann individuelle Lösungen und Fachverfahren entwickelt werden könnten. Unabhängig der Pläne von IBM hat auch die Linux Foundation mit der Veröffentlichung des Linux Developer Network und dem Linux Application Checker zwei essentielle Hilfen für die Entwicklung von Anwendungen und der Verbreitung von Linux ins Leben gerufen. Bisher stellte die Linux Foundation bereits mit der Linux Standard Base (LSB) eine Spezifikation für Distributoren bereit die es Entwicklern und Firmen erleichtert Anwendungen und Lösungen zu entwickeln dessen Kompatibilität es gewährleistet die Software einmal entwickelt auf allen LSB konformen Systemen einsetzen zu können. Der nun bereit gestellte Linux Application Checker ermöglicht es Anwendungen zu prüfen inwieweit sie auf den LSB-zertifizierten Distributionen lauffähig sind. Dadurch entdeckte Inkompatibilitäten oder fehlende Abhängigkeiten werden dokumentiert und können so effektiv und zeitsparend behoben werden. Dies sind weitere Schritte um Linux in Unternehmen und öffentlichen Institutionen wie Regierungen, Behörden und Bildungseinrichtungen zu etablieren.

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Vorschau auf Fedora 10

Verfasst von Michael Köchling am 5. August 2008 - 20:00.

Die für den 28. Oktober angekündigte finale Veröffentlichung von Fedora 10 Codename "Cambridge" wurde nun als erste Alpha-Version präsentiert. Nach dieser Version soll nach den Plänen der Entwickler dann am 2. September eine Beta und später noch mindestens eine Vorschau-Version folgen. Zu den wesentlichen Bestandteilen der Distribution gehören derzeit der Linux Kernel 2.6.27 und die GNOME Desktop Umgebung in der Entwickler-Version 2.23. Neuerungen finden sich unter anderem beim überarbeiten grafischen Bootvorgang, dem Einsatz von RPM 4.6, der Überarbeitung des Soundservers Pulse Audio und der Integration eines neuen Systems, dass es ermöglichen soll, durch Security Audits potentielle Sicherheitslücken entdecken zu können. Bis zur finalen Version von Fedora 10 sollen dann die zur Distribution gehörenden Software-Pakete ebenfalls in den jeweiligen stabilen Versionen verfügbar sein.

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Red Hat erweitert Channelprogramm

Verfasst von Michael Köchling am 30. Juli 2008 - 16:00.

Als der amerikanische Enterprise Linux Distributor Red Hat im März 2007 mit dem Certified Service Provider (CSP) ein Channel-Programm für Dienstleister in Deutschland auf die Beine stellte und es im November des selben Jahres überarbeitete konnte man bereits viele Partner für sich gewinnen. Wie man nun bekannt gab hat man diese Basis an Partnern in den vergangenen acht Monaten verdoppelt. Mehr als 150 Lösungsanbieter und Systemintegratoren setzen auf den Vertrieb und die Implementierung von Red Hat Enterprise Server Produkten und 10 der 76 neuen Partner haben sich bereits zu Advanced und Premier Business Partner qualifiziert. Durch das Channel-Programm möchte Red Hat es seinen Kunden ermöglichen unabhängig von Red Hat Dienstleister in der Nähe als Unterstützung zu gewinnen.

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Red Hat bringt Enterprise Linux 4.7

Verfasst von Michael Köchling am 25. Juli 2008 - 10:00.

Mehr als fünf Jahre ist es nun her, dass der amerikanische Enterprise Linux Distributor Red Hat seine Business-Lösung RHEL in der Version 4 mit dem Codenamen Nahant veröffentlicht hat. Im Rahmen des sieben Jahre dauernden "Long Term Support" hat man nun die siebte Runderneuerung der Enterprise Distribution veröffentlicht. Neben den zahlreichen Fehlerkorrekturen und Paket-Aktualisierungen bringt RHEL 4.7 auch wieder neue Funktionen mit sich. Um die strengen Auflagen von Regierungen zu erfüllen unterstützt man nun die SHA-256 und SHA-512 Verschlüsselung von Passwörtern. Weitere Ergänzungen sind das Advanced Intrusion Detection Environment (AIDE), Mozilla Firefox 3 und paravirtualisierte Treiber für den Einsatz von RHEL 4.7 auf einem RHEL 5 Host-System. Durch den erst kürzlich erweiterten Support Zeitraum wird auch die kommende Version RHEL 4.8 nicht nur Fehlerkorrekturen sondern auch neue Anwendungen und Funktionen erhalten. Nachdem die Quellen nun verfügbar sind wird sich auch das CentOS Projekt wieder daran machen, ihren frei verfügbaren Clone CentOS 4.7 in den kommenden Wochen in einer finalen Version veröffentlichen zu können.

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Red Hat startet erfolgreich in das neue Fiskaljahr

Verfasst von Michael Köchling am 26. Juni 2008 - 14:00.

So wie in der Vergangenheit schaffte es der amerikanische Enterprise Linux Distributor Red Hat erneut Umsatz und Gewinn gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich zu steigern. Kontinuierlich gelang es nicht nur im Vergleich zum Vorjahr sondern auch immer zum abgelaufenen Quartal den Umsatz und die Geschäfte auszubauen. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2009 präsentierte Red Hat Chef Jim Whitehurst einen Umsatz von 156,6 Millionen US-Dollar. Dies ist eine Steigerung von 32 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2008 und 11 Prozent gegenüber dem letzten Quartal. Der Nettogewinn lag im abgelaufenen Quartal bei insgesamt 17,3 Millionen US-Dollar.

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CentOS 5.2

Verfasst von Michael Köchling am 24. Juni 2008 - 18:00.

Nachdem der amerikanische Linux Distributor Red Hat bereits vor einem Monat die zweite Aktualisierung seiner Enterprise Linux Distribution RHEL 5 veröffentlicht hatte kommt nun der frei zugängliche Ableger vom CentOS Projekt. Die Entwickler von CentOS greifen dazu auf die frei zugänglichen Quellen von Red Hat Enterprise Linux zurück um eine - nach eigenen Angaben - binär kompatible Version anbieten zu können. Genauso wie Red Hat bietet auch CentOS bis zu sieben Jahre Support für seine Distribution.

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Red Hat Summit 2008 - Eine Zusammenfassung

Verfasst von Michael Köchling am 22. Juni 2008 - 19:13.

Aktuell präsentiert der amerikanische Linux Distributor Red Hat auf seiner Hausmesse in Bosten Lösungen für die Zukunft und stellt Pläne für neue Geschäftsfelder vor. Doch auch Geschenke gehören zu den Highlights auf dem jährlich stattfindenden Kongress. So hat man nun die im RHEL Umfeld bekannte Systemverwaltungssoftware Satellite Server unter der GPLv2 als freie Software veröffentlicht. Spacewalk Mit dem Projekt Spacewalk will Red Hat auch bei diesem Projekt enger mit der Community zusammenarbeiten. Mit dieser Lösung können in einem lokalen Netzwerk Updates verteilt, Rechner überwacht und die Hard- und Software zentral verwaltet werden. Für Unternehmen die bereits Produkte von Red Hat einsetzen gab es die freudige Nachricht, dass der Support-Zyklus der Full-Support Phase nun um ein weiteres Jahr auf insgesamt vier Jahre verlängert wurde. In diesem Zeitraum bietet Red Hat alle sechs Monate eine größere Aktualisierung für seine Produkte an bei dem nicht nur alle Updates für bis dahin behobenen Fehler integriert sind sondern hier und da auch neue Funktionen und Anwendungen mit sich bringt. Als neues Produkt stellte Red Hat en IPA-Server (Identity, Policy and Audit) vor mit dem man sich im Geschäftsbereich Identity-Management etablieren möchte. Hierfür hat man den Red Hat Directory Server mit einem LDAP Backend und Kerberos verschmolzen und eine komfortable Verwaltung zur Verfügung gestellt. Durch Multi-Master-Replikation können bei hoher Last auf den Server die IPA Lösung auf mehrere Rechner verteilt werden.
Als weiteres Ziel strebt Red Hat den Markt für Virtualisierungslösungen an. Dafür hat man unter anderem einen Embedded Hypervisor vorgestellt der auf Basis von KVM auf einem nur 64 MegaByte großem Datenträger (Speicherkarte, USB-Stick, CD, etc.) Platz findet und auch ein Web-Frontend für Virtualisierungsumgebungen gehört zur verstärkten Strategie für den Wettstreit um die Marktführung bei virtuellen Lösungen. Zu guter Letzt hat Red Hat dann noch die lang angekündigte Echtzeit-Lösung auf Basis von Red Hat Enterprise Linux vorgestellt. Die Echtzeitfähige Distribution hört dabei auf den Namen Red Hat Enterprise MRG (Messaging, Realtime und Grid) und gewährleistet extrem kurze Antwortzeiten wie es bei Servern im Finanzsektor zwingend erforderlich ist. Mit den neuen Lösungen und zahlreichen Vorhaben möchte Red Hat die extrem positive Entwicklung der Geschäfte in den vergangenen Jahre weiter fortführen und das Wachstum noch einmal deutlich beschleunigen.

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Satellite Server wird Open Source
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Echtzeit Linux offiziell vorgestellt
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Identity-Management von Red Hat
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Verlängerter Support für Red Hat Enterprise Linux
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Red Hat will Marktführer bei Virtualisierungslösungen werden
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Red Hat Enterprise Linux 5.2

Verfasst von Michael Köchling am 21. Mai 2008 - 16:00.

Mit der zweiten Aktualisierung der Enterprise Linux Distribution RHEL 5 des amerikanischen Linux Anbieters Red Hat werden neben der Integration sämtlicher bis dato vorhandener Fehlerkorrekturen auch neue Funktionen geboten und die Unterstützung für weitere Hardware verbessert. Die Neuerungen erstrecken sich von der Virtualisierung, der Verschlüsselung, allgemeiner Sicherheit bis über Cluster- und Storage-Lösungen und Netzwerk sowie IPv6 und der besseren Unterstützung von Notebooks. Für Kunden eines RHEL Abos steht der Download der neuen Version kostenlos zur Verfügung. Für Nutzer der freien Umsetzung CentOS wird in den kommenden Wochen eine entsprechende Version erscheinen.

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Fedora 9

Verfasst von Michael Köchling am 14. Mai 2008 - 8:00.

Das Fedora Projekt stellt nach ein wenig mehr als sechs Monaten der Entwicklung nun mit Fedora 9 "Sulphur" die nächste Version seiner freien Linux Distribution zum Download zur Verfügung. Wer über die nötige Bandbreite verfügt wird gebeten, die vom Projekt zur Verfügung gestellten Torrent Downloads zu verwenden um durch den gleichzeitigen Upload der Daten die Spiegel-Server des Projektes zu entlasten und so einen schnelleren Download für andere Nutzer zu ermöglichen. Das von Red Hat unterstützte Community Projekt hat sich dabei wieder eine kleine Verzögerung geleistet.
Zu den Komponenten von Fedora 9 gehört unter anderem die erst kürzlich veröffentlichte Desktop-Umgebungen GNOME 2.22 welche für sich alleine schon viele interessante Neuerungen mit sich gebracht hat. Für die Rechtschreibkontrolle haben die Fedora Entwickler nun durchgängig auf Hunspell gesetzt um so in jeder Anwendung das selbe Wörterbuch zur Verfügung stellen zu können. Dies hat zum einen Vorteile wenn der Benutzer sein Wörterbuch angepasst hat und zum anderen sind durch den Einsatz von nur noch einem Wörterbuch weniger Pakete zu betreuen und das System muss bei Start nur noch ein Wörterbuch laden und im Speicher halten. Auch wenn das Mozilla Projekt seinen populären Browser Firefox noch nicht in der neuen Version 3 fertig gestellt hat liefern die Entwickler die aktuelle Beta 5 aus, da diese bereits einen sehr hohen Grad an Stabilität bewiesen hat. Wer jedoch auf die aktuell stabile Version 2 setzen möchte kann auch darauf zurückgreifen da diese ebenfalls zum Lieferumfang von Fedora gehört. Für die Paketverwaltung yum wird erneut auf ein neues Frontend gesetzt. PackageKit wird als unabhängiges Open-Source-Projekt entwickelt und ist so nicht an eine bestimmte Distribution gebunden. Für Updates oder einfache Installation wird PackageKit dem Benutzer entgegenkommen, für intensivere Arbeiten wird man jedoch weiterhin direkt zur Konsole greifen oder ein umfangreicheres Frontend wie Yumex verwenden müssen.
Ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit ist die bereits während der Installation mit Anaconda verfügbare Option die Partitionen zu verschlüsseln. So kann die Installation direkt innerhalb einer verschlüsselten Partition fortgeführt werden. Für einen schnelleren Start des Systems wurden sogenannte Flaschenhälse im X-Server beseitigt. Zum schnelleren Start und einen robusteren Betrieb sorgt auch der SysVinit Ersatz Upstart der mit der Zeit optimierte Init-Skripte erhalten soll. Als bevorzugte Virtualisierungslösung wird weiterhin auf Xen gesetzt das neben der Paravirtualisierung nun auch die vollständige Virtualisierung von Gästen ermöglicht. Verwaltet werden kann Xen weiterhin über die Oberfläche Virt-Manager welche ebenfall das PolicyKit verwendet die es auch normalen Nutzern neben root ermöglicht mit der Software zu arbeiten. Die globale Netzwerkverwaltung Network-Manager unterstützt nun auch GSM- und UMTS-Verbindungen und ermöglicht nun noch mehr Mobilität. Zu den vielen Verbesserungen kommen aber auch Aktualisierungen. so ist zum Beispiel GCC in der Version 4.3 und Perl als 5.10 verfügbar. Der HTTP Server Apache ist als Version 2.2.8 verfügbar, die Datenbanken PostgreSQL und MySQL kommen jeweils in den Versionen 8.3.1 und MySQL 5.0.51a daher und OpenSSH ist als Version 5.0p1 verfügbar. Das von SUN gesteuerte Projekt OpenJDK ersetzt die offene Java Implementierung IcedTea. So hat das Projekt IcedTea dafür gesorgt,das Sun Microsystems Java soweit geöffnet hat, dass es ohne Bedenken in sämtlichen freien Linux Distributionen eingesetzt werden kann.
Fedora 9 steht für die Plattformen x86, x86-64 und PPC zum Download zur Verfügung. Fedora 8 hingegen wird noch, wenn alles für Fedora 10 wie geplant verläuft, bis November 2008 unterstützt. Das Projekt stellt eine sehr umfangreiche Übersicht der neuen Version zur Verfügung und bietet darüber hinaus auch eine Tour durch Fedora 9 an. Doch auch die deutschen News-Seiten Heise.de und Golem.de bieten umfangreiche Artikel zur neuen Version an und gehen intensiv auf die Neuerungen und Änderungen ein.

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Fedora soll durch die Community geleitet werden

Verfasst von Michael Köchling am 23. April 2008 - 12:00.

Geht es nach dem Willen von Red Hat, dem amerikanischen Enterprise Linux Distributor und Förderer des Fedora Projektes soll die Community in Zukunft verstärkt die Kontrolle über die freie Distribution übernehmen. Gründe dafür sieht der Fedora-Projektleiter Paul Frields unter anderem darin, dass inzwischen zwei Drittel aller verfügbaren Pakete von Mitgliedern der Community verwaltet werden und nicht mehr unter der Leitung von Red Hat Mitarbeitern stehen. Mit dem nächsten Vorstand wird Red Hat so nur noch vier Plätze besetzen und der Fedora Gemeinschaft fünf überlassen wodurch diese die Mehrheit erlangt.

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