Datenbank

Oracles Akquisitionen zahlen sich aus

Verfasst von Michael Köchling am 21. September 2007 - 12:00.
Der amerikanische Software Gigant Oracle konnte für das abgelaufene Quartal Zuwächse von rund 25 Prozent erzielen. Dabei erreichte der Umsatz mit 4,529 Milliarden US-Dollar einen Anstieg von 26 Prozent und beim Gewinn führte das Wachstum von 25 Prozent zu einem Nettogewinn von 840 Millionen US-Dollar. Mit der Investition von über 20 Milliarden US-Dollar hatte der Konzern in den letzten Jahren mehr als 30 Firmen übernommen um sein Portfolio von Anwendersoftware zu stärken. Alleine 19 Milliarden US-Dollar haben die drei bekanntesten Übernahmen gekostet. PeopleSoft hat in einer feindlichen Übernahme für über 10 Milliarden den Besitzer wechselte, Siebels wurde für fast 6 Milliarden aufgekauft und Hyperion Solutions konnte man sich für knapp über 3 Milliarden US-Dollar einverleiben. Oracle will mit den massiven Investitionen die Lücke zum Marktführer SAP reduzieren welches mit über 40 Prozent Marktanteil noch deutlich vor Oracle liegt.

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Microsoft verkauft Schrott... aber mit Rabatt

Verfasst von Michael Köchling am 20. September 2007 - 17:00.

Wer im Privaten, für kleine Entwicklung, die alltägliche Arbeit oder das große Business viele Daten verwalten muss greift seit vielen Jahren zu einer Datenbank. Die Auswahl der Datenbank gestaltet sich dann je nach Anwendungsfall leichter oder schwerer. Wer eine kostengünstige bzw. kostenfreie Datenbank benötigt ist mit mySQL, Firebird oder eine der vielen anderen Alternativen sehr gut bedient. Wer eine umfangreiche und sehr mächtige Datenbank braucht und ein wenig Know-How mitbringt kann mit PostgreSQL auf ein komplexes System zurückgreifen ohne, dass große Kosten entstehen. Wer aber für den Enterprise Bereich wie im Bankenwesen, bei Börsen, Versicherungen oder Telekommunikation jeden Tag Millionen von Abfragen auf Datensätze verarbeiten muss und einen Datenstamm von vielen TeraByte verwaltet der greift zum Beispiel zu DB2 von IBM oder Database 11g von Oracle.
Nun gibt es aber auch Anbieter wie Microsoft deren Lösung viel zu teurer für kleinere Projekte oder die alltäglichen Arbeiten ist aber auch zu schlecht für den Enterprise-Bereich ist und dennoch verkauft werden soll. Es ist schon amüsant zu beobachten wie Microsoft krampfhaft mit seinem einzigen großen Kunden, dem National Association of Securities Dealers Automated Quotations (NASDAQ) wirbt und versucht die Kunden zu täuschen. Mit großen Kampagnen wirbt Microsoft damit wie gut MSSQL für so kritische Bereiche wie dem Finanzsektor ist. Verheimlicht wird dabei jedoch, dass das NASDAQ eine vergleichbar winzige Börse ist. Während größere Institutionen wie die Deutsche Börse über 150.000.000 Transaktionen pro Tag realisiert kommt das System von NASDAQ gerade mal auf 100.000 Transaktionen pro Tag. Es ist also recht dreist mit einem Kunden für einen Markt zu werben der weniger als 0,1 Prozent der Arbeit bewerkstelligen muss wie typische Unternehmen dieser Branche. Auch andere Kunden mit denen Microsoft wirbt spielen bei weitem nicht in der Liga der Unternehmen die zum Beispiel zu IBM DB2 oder Oracle Database greifen. Aus den verfügbaren Unterlagen von Microsoft geht hervor, dass keines der aufgeführten Systeme den Umfang von 10 TeraByte erreicht und damit keinen Anspruch hat als große Datenbank bezeichnet zu werden. Bereits vor Jahren lag die Untergrenze für solche Systeme bei 20TB. Datenbanksysteme wie bei der Deutsche Telekom (100 TB) oder WalMart (300 TB) liegen demnach weit über dem was Microsoft mit seinem SQL Server zu leisten im Stande ist.
Dennoch hat Microsoft für seinen SQL Server viele potentielle Kunden, da man immer mehr eigene Produkte durch unnötige Zwänge miteinander verbindet und der Kunde sollte er auf die Lösungen von Microsoft setzen kaum eine Wahl hat zu Alternativen zu greifen. Dieser Monopolmissbrauch hat bereits bei Windows, Office, Exchange, Active Directory, Internet Information Services und Windows Server funktioniert und wird auf Dauer sicher auf mit MSSQL funktionieren. Um dieses zu beschleunigen bietet Microsoft nun Oracle Kunden einen Rabatt von 50% an wenn diese von Oracle Database zu MSSQL wechseln. Dieser Preisnachlass wird durch massive Quer-Subventionen aus dem Monopolmissbrauch anderer Sparten ermöglicht. Doch ein Schnäppchen ist das Angebot nicht. Voraussetzung für den Rabatt ist der Abschluss einer Software Assurance für den SQL Server. Kostet die Enterprise Edition von MSSQL knapp 9.800 Euro liegt das Angebot mit Software Assurance und somit 50 Prozent Rabatt noch immer bei 7.400 Euro.
Doch selbst wenn man all dies ausblenden kann bleibt ein letzten aber grundsätzliches Problem. Der Microsoft SQL Server ist nur für Microsoft Server erhältlich. Systeme wie Oracle Database oder IBM DB2 laufen aber fast ausschließlich auf Unix und Linux Server. Wer also den MSSQL Server nutzen möchte muss zwangsläufig die komplette Server-Struktur migrieren und alle Anwendungen umstellen. Betrachtet man auch diese Tatsache wird das Angebot immer unattraktiver. Der Pool von potentiellen Kunden wird nach dem Einbeziehen aller Tatsachen immer kleiner und zum Ende verschwindend gering. Dennoch bleibt der Werbeeffekt von 50 Prozent Rabatt ohne weitere Fakten ein netter Werbegag.

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Drupal 6 - Beta Test

Verfasst von Michael Köchling am 17. September 2007 - 9:00.
Mit der ersten Beta Version haben die Entwickler des freien Content Management Systems Drupal einen weiteren Schritt zur Veröffentlichung der Version 6.0 getan. Mit dieser Version wird ein neuer Installer Einzug halten der es ermöglichen soll, Seiten schneller und komfortabler einrichten zu können. Mit einem Assistenten wird der Benutzer nun durch die ersten Schritte begleitet um die Grundkonfiguration zu erledigen. Eine weitere Aufgabe des neuen Installers ist es, die Sprachdateien für lokalisierte Versionen automatisch zu beziehen, so dass dies der Anwender nicht mehr separat übernehmen muss. Auf technischer Seite verfügt Drupal 6.0 über einen Benachrichtungungsservice für verfügbare Updates und das Menüsystem wurde überarbeitet. Wer noch Drupal 4.7.* oder eine aktuelle Drupal 5.* einsetzt soll problemlos auf die dann fertiggestellte Version 6.0 umstellen können.

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Oracle Datenbank 11g

Verfasst von Michael Köchling am 15. August 2007 - 11:00.
Der zweitgrößte Software-Hersteller der Welt und Datenbank-Riese Oracle hat sein Flaggschiff Oracle Database 11g in einer neuen Version mit über 400 neuen Funktionen veröffentlicht. Die neue Version steht zunächst nur für die Linux Plattform zur Verfügung. Wann die Datenbank für andere Plattformen veröffentlicht wird wurde nicht bekannt gegeben.

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Oracle Datenbank 11g

Verfasst von Michael Köchling am 11. Juli 2007 - 18:00.
Der US-amerikanische Datenbank-Riese hat die neue Version seiner Datenbank mit über 400 neuen Funktionen ausgestattet. Die neue Version soll zuverlässiger und schneller und arbeiten.
Eine Liste aller Neuerungen ist als PDF verfügbar.

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PostgreSQL 8.2

Verfasst von Michael Köchling am 6. Dezember 2006 - 20:45.
Das freie, objektrelationale Datenbank-Managementsystem PostgreSQL welches inzwischen auf über 20 Jahre der Entwicklung zurückblicken kann wurde in der Version 8.2 veröffentlicht.

In der neuen Version 8.2 wurden zudem weitere Funktionen der ANSI-Spezifikation SQL:2003 hinzugefügt. Dazu zählen Aggregatfunktionen für statistische Auswertungen und VALUE-Zuweisungen lassen sich gleichzeitig für mehrere Zeilen ausführen.

Die Leistung des Datenbanksystems wurde ebenfalls gesteigert, die Entwickler sprechen von einer etwa 20 Prozent höheren Verarbeitungsgeschwindigkeit bei Tests mit Online Transaction Processing (OLTP). Bei Sortiervorgängen soll die Leistung sowohl im Arbeitsspeicher als auch auf Festplatten gleichfalls höher liegen. Hinzu kommen eine bessere Multiprozessor-Skalierbarkeit, schnellere Bulk Loads sowie beschleunigte Outer-Join-Abfragen.
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Oracle kratzt an der 5 Milliarden Umsatzgrenze

Verfasst von Michael Köchling am 25. Juni 2006 - 13:45.
Der Datenbankspezialist und Softwareriese Oracle hat für das Schlussquartal des Geschäftsjahres 2005/2006 erneut sehr gute Zahlen vorlegen können. Alleine im letzten Quartal konnte man einen Gewinn von 1,3 Milliarden US-Dollar erwirtschaften was einem Plus von 27% entspricht. Der Umsatz stieg dabei um 25% auf 4,85 Milliarden US-Dollar an. Davon entfallen alleine 4 Milliarden auf den Softwareumsatz und circa 850 Millionen US-Dollar auf das Dienstleistungsgeschäft.

Der Jahresumsatz erhöhte sich um 22 Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar und der Jahresgewinn um 17 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar oder von 55 auf 64 Cent je Aktie.

Damit haben sich erstmals mehr als ein Dutzend Akquisitionen anderer Softwarefirmen durch Oracle-Konzernchef Larry Ellison im Gesamtwert von knapp 20 Milliarden Dollar voll ausgezahlt. Dazu zählten vor allem der Erwerb der Anwendungssoftwarefirmen PeopleSoft für 11,1 Milliarden Dollar und des CRM-Spezialisten Siebel Systems für 6,1 Milliarden Dollar.

Während die Umsätze mit neuen Lizenzen für Datenbanksoftware um 18 Prozent zulegten, steigerte Oracle den Umsatz bei Anwendungssoftware dank der zahlreichen Übernahmen und des starken internen Geschäftswachstums um 83 Prozent. Das Geschäft mit Datenbanken ist weiterhin das Hauptgeschäft von Oracle, doch ist das US-Softwareunternehmen bei Anwendungssoftware für Unternehmen durch die zahlreichen Akquisitionen stärker zu SAP aufgerückt.
Quelle: www.heise.de

Pressemitteilung:
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Berkeley DB Java Edition 3.0

Verfasst von Michael Köchling am 24. Mai 2006 - 21:45.
Vereinfachte Backups und eine bessere und flexiblere Integration in Anwendungen verspricht die neue Version, der komplett in Java geschriebenen transaktionale Datenbank. Realisiert wird dieses durch ein neues persistentes API, das zudem ein neues Storage-Modell mit sich bringt.
Berkeley DB wird auch nach der Übernahme von Oracle in einer freien OpenSource Version und in einer kommerziellen Version vertrieben.

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