SQL

PostgreSQL 8.3

Verfasst von Michael Köchling am 4. Februar 2008 - 14:00.
Das freie Datenbank-Managementsystems PostgreSQL ist von seinen Entwicklern in der stabilen Version 8.3 veröffentlicht worden. Zum Umfang der neuen Version welcher in den offiziellen Release Notes erläutert wird gehört neben diversen Änderungen zur Steigerung der Performance auch die Unterstützung weiterer Standards und Funktionen wie SQL/XML, SSPI und GSSAPI.

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SUN greift nach MySQL

Verfasst von Michael Köchling am 16. Januar 2008 - 16:00.

Der amerikanische Server-Spezialist SUN Microsystems hat völlig überraschend undohne jegliche Ankündigung oder Gerüchte den schwedischen Datenbank-Anbieter MySQL AB übernommen. SUN will neben 800 Millionen US-Dollar in bar weitere 200 Millionen in eigenen Aktien zahlen. Mit MySQL im Portfolio steigt SUN zu einer ernsthaften Konkurrenz für Oracle und IBM auf.

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Oracles Akquisitionen zahlen sich aus

Verfasst von Michael Köchling am 21. September 2007 - 12:00.
Der amerikanische Software Gigant Oracle konnte für das abgelaufene Quartal Zuwächse von rund 25 Prozent erzielen. Dabei erreichte der Umsatz mit 4,529 Milliarden US-Dollar einen Anstieg von 26 Prozent und beim Gewinn führte das Wachstum von 25 Prozent zu einem Nettogewinn von 840 Millionen US-Dollar. Mit der Investition von über 20 Milliarden US-Dollar hatte der Konzern in den letzten Jahren mehr als 30 Firmen übernommen um sein Portfolio von Anwendersoftware zu stärken. Alleine 19 Milliarden US-Dollar haben die drei bekanntesten Übernahmen gekostet. PeopleSoft hat in einer feindlichen Übernahme für über 10 Milliarden den Besitzer wechselte, Siebels wurde für fast 6 Milliarden aufgekauft und Hyperion Solutions konnte man sich für knapp über 3 Milliarden US-Dollar einverleiben. Oracle will mit den massiven Investitionen die Lücke zum Marktführer SAP reduzieren welches mit über 40 Prozent Marktanteil noch deutlich vor Oracle liegt.

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Microsoft verkauft Schrott... aber mit Rabatt

Verfasst von Michael Köchling am 20. September 2007 - 17:00.

Wer im Privaten, für kleine Entwicklung, die alltägliche Arbeit oder das große Business viele Daten verwalten muss greift seit vielen Jahren zu einer Datenbank. Die Auswahl der Datenbank gestaltet sich dann je nach Anwendungsfall leichter oder schwerer. Wer eine kostengünstige bzw. kostenfreie Datenbank benötigt ist mit mySQL, Firebird oder eine der vielen anderen Alternativen sehr gut bedient. Wer eine umfangreiche und sehr mächtige Datenbank braucht und ein wenig Know-How mitbringt kann mit PostgreSQL auf ein komplexes System zurückgreifen ohne, dass große Kosten entstehen. Wer aber für den Enterprise Bereich wie im Bankenwesen, bei Börsen, Versicherungen oder Telekommunikation jeden Tag Millionen von Abfragen auf Datensätze verarbeiten muss und einen Datenstamm von vielen TeraByte verwaltet der greift zum Beispiel zu DB2 von IBM oder Database 11g von Oracle.
Nun gibt es aber auch Anbieter wie Microsoft deren Lösung viel zu teurer für kleinere Projekte oder die alltäglichen Arbeiten ist aber auch zu schlecht für den Enterprise-Bereich ist und dennoch verkauft werden soll. Es ist schon amüsant zu beobachten wie Microsoft krampfhaft mit seinem einzigen großen Kunden, dem National Association of Securities Dealers Automated Quotations (NASDAQ) wirbt und versucht die Kunden zu täuschen. Mit großen Kampagnen wirbt Microsoft damit wie gut MSSQL für so kritische Bereiche wie dem Finanzsektor ist. Verheimlicht wird dabei jedoch, dass das NASDAQ eine vergleichbar winzige Börse ist. Während größere Institutionen wie die Deutsche Börse über 150.000.000 Transaktionen pro Tag realisiert kommt das System von NASDAQ gerade mal auf 100.000 Transaktionen pro Tag. Es ist also recht dreist mit einem Kunden für einen Markt zu werben der weniger als 0,1 Prozent der Arbeit bewerkstelligen muss wie typische Unternehmen dieser Branche. Auch andere Kunden mit denen Microsoft wirbt spielen bei weitem nicht in der Liga der Unternehmen die zum Beispiel zu IBM DB2 oder Oracle Database greifen. Aus den verfügbaren Unterlagen von Microsoft geht hervor, dass keines der aufgeführten Systeme den Umfang von 10 TeraByte erreicht und damit keinen Anspruch hat als große Datenbank bezeichnet zu werden. Bereits vor Jahren lag die Untergrenze für solche Systeme bei 20TB. Datenbanksysteme wie bei der Deutsche Telekom (100 TB) oder WalMart (300 TB) liegen demnach weit über dem was Microsoft mit seinem SQL Server zu leisten im Stande ist.
Dennoch hat Microsoft für seinen SQL Server viele potentielle Kunden, da man immer mehr eigene Produkte durch unnötige Zwänge miteinander verbindet und der Kunde sollte er auf die Lösungen von Microsoft setzen kaum eine Wahl hat zu Alternativen zu greifen. Dieser Monopolmissbrauch hat bereits bei Windows, Office, Exchange, Active Directory, Internet Information Services und Windows Server funktioniert und wird auf Dauer sicher auf mit MSSQL funktionieren. Um dieses zu beschleunigen bietet Microsoft nun Oracle Kunden einen Rabatt von 50% an wenn diese von Oracle Database zu MSSQL wechseln. Dieser Preisnachlass wird durch massive Quer-Subventionen aus dem Monopolmissbrauch anderer Sparten ermöglicht. Doch ein Schnäppchen ist das Angebot nicht. Voraussetzung für den Rabatt ist der Abschluss einer Software Assurance für den SQL Server. Kostet die Enterprise Edition von MSSQL knapp 9.800 Euro liegt das Angebot mit Software Assurance und somit 50 Prozent Rabatt noch immer bei 7.400 Euro.
Doch selbst wenn man all dies ausblenden kann bleibt ein letzten aber grundsätzliches Problem. Der Microsoft SQL Server ist nur für Microsoft Server erhältlich. Systeme wie Oracle Database oder IBM DB2 laufen aber fast ausschließlich auf Unix und Linux Server. Wer also den MSSQL Server nutzen möchte muss zwangsläufig die komplette Server-Struktur migrieren und alle Anwendungen umstellen. Betrachtet man auch diese Tatsache wird das Angebot immer unattraktiver. Der Pool von potentiellen Kunden wird nach dem Einbeziehen aller Tatsachen immer kleiner und zum Ende verschwindend gering. Dennoch bleibt der Werbeeffekt von 50 Prozent Rabatt ohne weitere Fakten ein netter Werbegag.

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Drupal 6 - Beta Test

Verfasst von Michael Köchling am 17. September 2007 - 9:00.
Mit der ersten Beta Version haben die Entwickler des freien Content Management Systems Drupal einen weiteren Schritt zur Veröffentlichung der Version 6.0 getan. Mit dieser Version wird ein neuer Installer Einzug halten der es ermöglichen soll, Seiten schneller und komfortabler einrichten zu können. Mit einem Assistenten wird der Benutzer nun durch die ersten Schritte begleitet um die Grundkonfiguration zu erledigen. Eine weitere Aufgabe des neuen Installers ist es, die Sprachdateien für lokalisierte Versionen automatisch zu beziehen, so dass dies der Anwender nicht mehr separat übernehmen muss. Auf technischer Seite verfügt Drupal 6.0 über einen Benachrichtungungsservice für verfügbare Updates und das Menüsystem wurde überarbeitet. Wer noch Drupal 4.7.* oder eine aktuelle Drupal 5.* einsetzt soll problemlos auf die dann fertiggestellte Version 6.0 umstellen können.

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Oracle Datenbank 11g

Verfasst von Michael Köchling am 15. August 2007 - 11:00.
Der zweitgrößte Software-Hersteller der Welt und Datenbank-Riese Oracle hat sein Flaggschiff Oracle Database 11g in einer neuen Version mit über 400 neuen Funktionen veröffentlicht. Die neue Version steht zunächst nur für die Linux Plattform zur Verfügung. Wann die Datenbank für andere Plattformen veröffentlicht wird wurde nicht bekannt gegeben.

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Oracle Datenbank 11g

Verfasst von Michael Köchling am 11. Juli 2007 - 18:00.
Der US-amerikanische Datenbank-Riese hat die neue Version seiner Datenbank mit über 400 neuen Funktionen ausgestattet. Die neue Version soll zuverlässiger und schneller und arbeiten.
Eine Liste aller Neuerungen ist als PDF verfügbar.

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Drupal Association gegründet

Verfasst von Michael Köchling am 1. März 2007 - 9:00.

Mit der Gründung der Drupal Association haben die Entwickler des freien Content Management Systems eine Anlaufstelle geschaffen um das Projekt intensiver fördern zu können. Das Projekt, dass in Belgien seinen Ursprung fand hat auch dort seinen Verein gegründet um das enorme Wachstum der Software-Lösung gezielter lenken zu können. Auch wenn in Belgien ansässig soll der Verein international als Anlaufstelle dienen. Drupal wird bereits von zahlreichen Firmen, Dienstleistern und Beratern als kommerziell ausgerichtetes Produkt den Kunden angeboten und wurde unter anderem von Google im Rahmen des "Summer of Code" Projektes gefördert.

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Wordpress 2.1

Verfasst von Michael Köchling am 23. Januar 2007 - 12:00.
Mit der Version 2.1 spendieren die Entwickler ihrer Software viele kleinere Änderungen, neue Funktionen und über 550 Fehlerbereinigungen. Auch neu ist, dass man nun konsequenter in einem regelmäßigen Abstand neue Versionen der über 1,8 Millionen mal herunter geladenen Software zu veröffentlichen. Auch der Quelltext wurde optimiert und neu strukturiert was unter anderem beim Datenbank-Code spürbar sein soll. Insgesamt sollen die vielen Änderungen mehr Sicherheit, Performance und Benutzerfreundlichkeit ermöglichen.

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Horde Groupware 1.0

Verfasst von Michael Köchling am 15. Januar 2007 - 17:00.
Die OpenSource Projekte "Horde Groupware" und "Horde Groupware Webmail" sind nun jeweils in der Version 1.0 veröffentlicht worden. Die Systeme setzen auf das Horde PHP-Framework auf. Die Groupware-Lösung besteht aus Kalender, Kontaktmanager, Aufgabenverwaltung und einem Memoprogramm. Das Horde-Framework ist unter der LGPL lizenziert, einzelnen Anwendungen teilweise GPL.

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