Google

Mit GMail gegen Microsoft Exchange

Verfasst von Michael Köchling am 30. Juli 2008 - 16:00.

Um die Kosten für die E-Mail Kommunikation drastisch zu senken hat das Bildungsministerium im australischen Bundesstaat New South Wales mit dem Internetdienstleister Google eine Vereinbarung für die Bereitstellung von 1,3 Millionen Google-Mail Konten geschlossen. Das System mittels GMail soll dabei mit 9,5 Millionen australischer Dollar weit unter der Lösung des aus Unisys, Microsoft, Nortel und Optus bestehen Konsortiums liegen. Das einst größte Microsoft Exchange Projekt welches nun eingestampft wird hat 33 Millionen australische Dollar des NSW Department of Education and Training verschlungen. Der Vertrag rund um die GMail Lösung wurde vorerst auf drei Jahre festgesetzt. Andere australische Bundesstaaten haben ebenfalls Interesse an GMail angekündigt und werden die Integration von GMail in die Systeme des Ministeriums für die Bereitstellung von E-Mail Konten für Lehrer und Schüler interessiert verfolgen. In Deutschland ist der GMail Dienst jedoch nicht mehr über die gewohnte Adresse GMail.com zu erreichen. Um diese Willkür des deutschen Rechtssystems die einem Marken-Parasiten diese Möglichkeit geboten hat zu unterbinden reicht es im Browser eine Einstellung zu ändern. Die meisten modernen Browser ermöglichen die Eintragung von Schlüsselwörtern um Internetseiten aufzurufen. Für Mozilla Firefox rufen Sie einfach den Lesezeichen-Manager auf und fügen einen neuen Eintrag hinzu. Geben Sie dabei https://mail.google.com als Adresse und gmail.de als Schlüsselwort ein. Dies wiederholen Sie nun noch für gmail.com und Sie werden beim Aufruf des Dienstes nie wieder auf der Seite des Schein-Dienstes landen, der GMail in Deutschland verhindert.

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Google legt um fast 40 Prozent zu

Verfasst von Michael Köchling am 18. Juli 2008 - 8:00.

Auch wenn sich so manche Analysten vom Ergebnis enttäuscht zeigten ändert dies nichts daran, dass das Wachstum bei Umsatz und Gewinn von über 30 Prozent gewaltige Schritte nach oben macht. So legte der Umsatz des Internetunternehmens Google um 39 Prozent zu und kommt nun auf 5,367 Milliarden US-Dollar. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz des zweiten Quartal des Geschäftsjahres noch bei 3,782 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn kletterte von 925,1 Millionen um 35 Prozent auf 1,25 Milliarden US-Dollar. Mit der Übernahme von DoubleClick will Google in den kommenden Monaten seinen Kunden verstärkt bessere Werbetechniken anbieten. Einen kleinen Dämpfer gab es beim Personal-Stamm des Konzerns. Wuchs die Zahl der Mitarbeiter sonst recht kräft sind es dieses Mal nur 448 neue Angestellt wodurch Google nun 19.604 Personen beschäftigt.

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Google Picasa 2.7

Verfasst von Michael Köchling am 18. April 2008 - 12:00.

Nach einiger Zeit der Entwicklung hat das Google Picasa Team nun die nächste Version der Linux Ausgabe der Bild-Verwaltung veröffentlicht. Google Picasa 2.7 ermöglicht es nun Linux-Anwendern die Bilder von den lokalen Speichermedien wie der Festplatte online in die Web-Alben zu transferieren. Zu den Verbesserungen zählt auch der optimierte Import für eine schnellere Übertragung von Digital-Kameras. Leider ist Google Picasa 2.7 noch immer keine native Linux Version sondern eine über Wine realisierte Lösung.

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Google demonstriert ungebremstes Wachstum

Verfasst von Michael Köchling am 18. April 2008 - 10:00.

Wovon der Monopolist Microsoft nur träumen kann ist für Google weiterhin ein sehr profitables Geschäftsfeld. Der Markt für Online-Werbung bleibt weiter nur ein Platz für Unternehmen mit Innovationen und Hang zu offenen Standards und freier Software. Während Microsoft den Konkurrenten Yahoo mit aller Gewalt und ohne Rücksicht auf Verluste verschlingen will reichen bei Google die eigenen Kräfte und Technologien um sich dem ständig wandelnden Markt anzupassen. In den kommenden Tagen werden die Quartalsberichte von Yahoo und Microsoft erwartet doch ein solches Ergebnis wie bei Google wird nicht zu erwarten sein. Das erste Quartal brachte dem Unternehmen aus Mountain View (Kalifornien) einen Umsatz von 5,19 Milliarden US-Dollar (plus 42 Prozent). Dieses Wachstum will Google mit der abgeschlossenen Übernahme von Doubleclick noch deutlich steigern. Auch beim Gewinn konnte Google sowohl den Analysten als auch den Kritikern die passende Antworten liefern. Der Nettogewinn bezifferte sich auf 1,31 Milliarden US-Dollar. Derzeit verfügt Google mit seinen über 19.000 Mitarbeitern über 12,1 Milliarden an liquiden Mitteln.

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Google darf DoubleClick kaufen

Verfasst von Michael Köchling am 11. März 2008 - 18:00.

Nachdem - wie zu erwarten - die amerikanische Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) Ende 2007 bereits die Übernahme von DoubleClick durch Google genehmigt hatte zog nun die Europäische Kommission nach und erteilte ebenfalls die Erlaubnis. Beschwert hatte sich eigentlich nur der mehrfach verurteilte und ständig verklagte kriminelle Monopolist Microsoft und seine Schergen an bezahlten Lobbyisten. Da Microsoft zur selben Zeit mehrere Milliarden in den Kauf von Konkurrenten gesteckt hatte und mehr als 40 Milliarden US-Dollar für die feindliche Übernahme von Yahoo bereit hält ist gerade Kritik aus dieser Richtung das Unverschämteste was man dieser Tage erleben musste. Die Behörden haben sich jedoch nicht von Microsoft blenden lassen und haben die Übernahme des Onlinewerbeunternehmens gestattet, da der Markt dadurch nicht negativ beeinflusst werde.

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Google zeigt das SDK der Mobil-Plattform Android

Verfasst von Michael Köchling am 12. November 2007 - 20:00.
Nachdem Google zusammen mit über 30 Partnern als Open Handset Alliance den Beginn einer neuen Ära von Software für mobile Geräte eingeläutet hatte stellt der amerikanische Suchmaschinen Spezialist das angekündigte Software Development Kit (SDK) zur Verfügung um Entwicklern uneingeschränkten Zugang zur Plattform zu ermöglichen. Basis von Android ist der Linux Kernel 2.6 welcher durch unzählige Open Source Lösung unterstützt wird. So wird zum Beispiel für die Darstellung von Schriften FreeType eingesetzt. Die Grafikbeschleunigung wird durch die 2D-Bibliothek SGL realisiert und 3D Effekte stellt OpenGL ES zur Verfügung. Ein gravierender Nachteil ist jedoch der Browser da dieser auf dem Webkit von Apple basiert. Für die Speicherung der Daten wird eine SQLite Datenbank verwendet. Anwendungen werden mittels Java ermöglicht. Technisch unterstützt Android unter anderem GSM, Bluetooth, EDGE, 3G und WiFi sowie Kamera-Funktionen, GPS und Multimedia in den Formaten MPEG4, H.264, MP3, AAC, AMR, PG, PNG und GIF.

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Open Handset Alliance formiert sich gegen Symbian und Co

Verfasst von Michael Köchling am 5. November 2007 - 20:00.
Mit über 30 Partnern an Board will der amerikanische Suchmaschinen Spezialist Google die Welt der mobilen Hardware revolutionieren. Die gegründete Open Handset Alliance hat mit "Android" eine Linux basierte Plattform für Mobilgeräte präsentiert. Damit greift die Initiative den derzeit unangefochtenen Platzhirsch Symbian und das durch Monopolmissbrauch geförderte Windows Mobile von Microsoft welches technisch nicht einmal mit Software Lösungen der vergangenen Jahre konkurrieren kann aber durch Quersubventionen dennoch den Weg auf den Markt der Mobilfunk-Lösungen geschafft hat. Zu den unzähligen Partnern gehören unter anderem T-Mobile, HTC, Qualcomm und Motorola sowie Broadcom, China Mobile, eBay, Intel, LG, Nvidia, Samsung, Telecom Italia, Telefonica, Texas Instruments und Wind River. Am 12. November 2007 soll ein SDK (Software Development Kit) einen ersten Einblick in das Projekt ermöglichen.

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Google ohne echte Konkurrenz

Verfasst von Michael Köchling am 19. Oktober 2007 - 8:00.
Auch im dritten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres konnte der Suchmaschinen Spezialist sein Wachstum ungehindert fortsetzen. Der Quartalsumsatz konnte um 57 Prozent auf nun 4,32 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Der Gewinn kletterte von 733 Millionen auf 1,07 Milliarden US-Dollar (plus 46 Prozent).

Mit 2,73 Milliarden US-Dollar wurden 65 Prozent des Umsatzes über Google-eigene Sites generiert. Das sind 68 Prozent mehr als im dritten Quartal 2006. Die Network Revenues, also Umsätze, die durch das AdSense-Anzeigenprogramm über Partnersites verbucht wurden, machten mit 1,45 Milliarden US-Dollar einen Anteil von 34 Prozent am Gesamtumsatz aus. Das sind 40 Prozent mehr als die Network Revenues vor einem Jahr.
Quelle: www.heise.de

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Google unterstützt ODF im Wettstreit mit Microsoft OOXML

Verfasst von Michael Köchling am 17. September 2007 - 12:00.

Nachdem die International Organization for Standardization (ISO) den Antrag zur Standardisierung von Microsofts neuem Dokumentformat OOXML hat fallen lassen schwört Google nun die Industrie ein, sich auf den bereits vorhandenen und bestätigten Dokumenten-Standard zu konzentrieren. Das Open Document Format (ODF) welches bereits Standard ist und dessen Spezifikationen mit knapp unter 800 Seiten nicht nur recht überschaubar ist sondern sich durch die Verwendung von offenen Standards und freier Software zu 100 Prozent umsetzen lassen hat unzählige Vorteile gegenüber OOXML. Die vielen Mängel des Formates von Microsoft wurden schon zahlreich dokumentiert und kommen immer wieder zu dem selben Ergebnis. Die OOXML Spezifikation ist mit 6.000 einfach viel zu umfangreich für eine relativ simple Spezifikation. So aufgebläht wurde sie unter anderem, weil Microsoft es konsequent ablehnt sich an offene und bestehende Standards zu halten und somit seine ablehnende Haltung gegenüber Standards und Interoperabilität noch einmal deutlich unterstreicht. Die vielen eigenen Süppchen die Microsoft bei OOXML kocht sorgen nicht nur für eine unübersichtliche Dokumentation, durch geschicktes weglassen von essentiellen Informationen und das Verweisen auf nicht frei verfügbare proprietäre Spezifikationen macht es jedem unmöglich OOXML umzusetzen. Die Industrie kann kein einziges Produkt veröffentlichen, was den Spezifikationen von OOXML vollständig entspricht. Dazu kommt die Unverschämtheit von Microsoft in ihrem Office-Paket eine zur eigenen OOXML Spezifikation inkompatible Variante des Dokumentenformates zu verwenden. Somit ist es ebenso unmöglich ein Produkt zu schaffen welches kompatibel zu Microsoft Office 2007 sein könnte. Es wird Zeit, dass die EU disem dreisten Monopolisten das Handwerk legt.

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OIN wird nun auch durch Google unterstützt

Verfasst von Michael Köchling am 7. August 2007 - 12:00.

Immer wenn Du Google etwas fragst, antwortet dir ein Linux-System - Und genau deswegen hat sich nun auch der Suchmaschinen-Spezialist Google dem Open Invention Network (OIN) angeschlossen um Linux vor möglichen Patent-Trollen zu schützen. Weitere Mitglieder des OIN sin neben IBM, Red Hat, Oracle und NEC auch Novell, Philips, Sony und Alfresco.

Die OIN-Partner lizenzieren sich ihre Patente gegenseitig, bauen aber zugleich mit Patenten einen Schutzwall für Linux auf, um bei möglichen Angriffen wegen Patentverletzungen ggf. mit Klagen ihrerseits reagieren zu können. Dem Unternehmen gehe es nicht darum, mit den eigenen Patenten Gewinne zu erwirtschaften, vielmehr wolle man diese nutzen, um Linux zu fördern, Innovationen zu unterstützen und für mehr Wahlmöglichkeiten im Markt zu sorgen.
Quelle: www.golem.de

Jegliche Patente des OIN stehen alle Individuen, Institutionen und Firmen "royalty-free" zur Verfügung solange diese keine Patentansprüche gegenüber Linux erheben.

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