ATI

AMD verarbeitet ATI Übernahme

Verfasst von Michael Köchling am 19. Oktober 2007 - 6:00.
Auch wenn die Übernahme des Grafikchip-Herstellers ATI die Bilanzen vom AMD weiterhin belasten ist ein Ende abzusehen. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2007 musste bei einem Umsatz von 1,632 Milliarden US-Dollar (plus 23 Prozent) einen Verlust von 396 Millionen US-Dollar hinnehmen. Die Grafikkarten-Sparte konnte inzwischen gut in das Unternehmen eingegliedert werden und kann nun auch positive Zahlen melden. Der Umsatz mit Grafikchips stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 29 Prozent. Für die kommenden Quartale rechnet AMD wieder mit ausgeglichenen Ergebnissen.

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AMD will freie 3D-Linux ATI Treiber fördern

Verfasst von Michael Köchling am 6. September 2007 - 11:00.
AMD hat in Cambridge auf dem Kernel Submit bekannt gegeben, dass man zukünftig die Spezifikationen der ATI Grafikchips offen zu legen. Somit könnten endlich vernünftige freie 3D Treiber für Linux oder BSD Systeme entwickelt werden. Auch wenn AMD dabei eine leitende Position einnehmen möchte wird man sowohl mit kommerziellen Anbietern wie Red Hat zusammen arbeiten aber man wird sich auch offen gegenüber den Entwicklern der Community zeigen. Die Dokumentation der Spezifikationen wird ebenso jedem frei verfügbar gemacht.

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AMD blickt positiv in die Zukunft

Verfasst von Michael Köchling am 20. Juli 2007 - 13:00.
Der amerikanische Chiphersteller AMD konnte beim Umsatz erneut kräftig zulegen. Der Umsatz kletterte von 1,216 auf 1,378 Milliarden US-Dollar. Auch bei den Stückzahlen konnte AMD zulegen. Im Vergleich zum letzten Quartal konnte man 38 Prozent mehr Prozessoren verkaufen. Bei den Mobile Prozessoren rund um den AMD Turion64 waren es sogar 82 Prozent Zuwachs. Der Verlust von 600 Millionen US-Dollar ist zum einen durch weitere 130 Millionen US-Dollar Übernahmekosten von ATI zu begründen und zum anderen durch einen Einbruch von rund 200 Millionen US-Dollar in der Grafikkarten-Sparte. Alles in allem entwickeln sich die neuen Produkte jedoch völlig nach Plan und so sieht AMD finanziell die Wende zum Besser für die letzten beiden Quartale des Geschäftsjahres 2007.

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ATI Übernahme belastet AMD

Verfasst von Michael Köchling am 31. Januar 2007 - 12:00.
Das die Übernahme des Grafik- und Chipsatzspezialisten kein kleiner Happen ist war abzusehen. Die Übernahme hat das Ergebnis von AMD schwer belastet. Dennoch konnte sich AMD wieder wichtige Marktanteile sichern und seine Position weiter stärken. Bei den verkauften Prozessoren lag AMD 26 Prozent über dem Wert des vierten Quartals 2005 und 19 Prozent über dem Wert des dritten Quartals 2006. Die Mobil-Prozessoren haben im Vergleich zum Vorjahr um 76 Prozent zugelegt - der Umsatz in diesem Bereich wuchs um 85 Prozent. Die Opterons machen inzwischen 64,5 Prozent bei den Multiprozessor-Servern aus. Die Opterons bewegen sich bei einem Marktanteil zwischen 22,5 und 25 Prozent. Vor einigen Jahren hatte AMD noch einen Marktanteil von unter 2 Prozent in diesem Bereich.
Das Ergebnis von AMD ohne ATI brachte einen Umsatz Milliarden US-Dollar zu. Der Gewinn im vierten Quartal ist von 272 Millionen Euro im Vorjahr auf 63 Millionen Euro 2006 gesunken. ATI brachte AMD im letzten Quartal einen Verlust von 13 Millionen US-Dollar. Hinzu kommen einmalige Kosten im Rahmen der Übernahme in Höhe von 550 Millionen US-Dollar.
Alles in Allem lag der Umsatz von AMD im Jahr 2006 bei 5,25 Milliarden US-Dollar.

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AMD mit ATI gemeinsam gegen Intel

Verfasst von Michael Köchling am 27. Juli 2006 - 16:00.
Während der Konkurrent Intel schwer in der Kriese steckt und finanzielle Rückschläge in ungeahnter Höhe hinnehmen musste geht es AMD richtig gut. AMD geht es inzwischen so gut, dass man die ganzen Gerüchte der letzten Woche wahr macht und ATI kaufte. Mit ATI will AMD nun auf in Gebiete vordringen die Intel inne hatte. So kann ATI AMD helfen integrierte Grafiklösungen und Chipsätze zu entwickeln was bei Serverlösungen extrem wichtig ist. Zudem verfügt ATI über enormes Know-How auf dem Bereich der Mobile Devices. So könnte für AMD die Möglichkeit bestehen stärker im Notebooksektor anzugreifen. AMD hat für ATI 5.4 Milliarden US-Dollar auf den Tisch gelegt. Nun sollten beide Konzerne schnellstens zusehen, dass aus der Partnerschaft auch Vorteile gezogen werden damit sich der hohe Kaufpreis auch rechnet. Bei der aktuellen Entwicklung ist dies der beste Zeitpunkt für AMD anzugreifen... gewinnen wird so oder so der Kunde.

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