Virtualisierung

Red Hat Summit 2008 - Eine Zusammenfassung

Verfasst von Michael Köchling am 22. Juni 2008 - 19:13.

Aktuell präsentiert der amerikanische Linux Distributor Red Hat auf seiner Hausmesse in Bosten Lösungen für die Zukunft und stellt Pläne für neue Geschäftsfelder vor. Doch auch Geschenke gehören zu den Highlights auf dem jährlich stattfindenden Kongress. So hat man nun die im RHEL Umfeld bekannte Systemverwaltungssoftware Satellite Server unter der GPLv2 als freie Software veröffentlicht. Spacewalk Mit dem Projekt Spacewalk will Red Hat auch bei diesem Projekt enger mit der Community zusammenarbeiten. Mit dieser Lösung können in einem lokalen Netzwerk Updates verteilt, Rechner überwacht und die Hard- und Software zentral verwaltet werden. Für Unternehmen die bereits Produkte von Red Hat einsetzen gab es die freudige Nachricht, dass der Support-Zyklus der Full-Support Phase nun um ein weiteres Jahr auf insgesamt vier Jahre verlängert wurde. In diesem Zeitraum bietet Red Hat alle sechs Monate eine größere Aktualisierung für seine Produkte an bei dem nicht nur alle Updates für bis dahin behobenen Fehler integriert sind sondern hier und da auch neue Funktionen und Anwendungen mit sich bringt. Als neues Produkt stellte Red Hat en IPA-Server (Identity, Policy and Audit) vor mit dem man sich im Geschäftsbereich Identity-Management etablieren möchte. Hierfür hat man den Red Hat Directory Server mit einem LDAP Backend und Kerberos verschmolzen und eine komfortable Verwaltung zur Verfügung gestellt. Durch Multi-Master-Replikation können bei hoher Last auf den Server die IPA Lösung auf mehrere Rechner verteilt werden.
Als weiteres Ziel strebt Red Hat den Markt für Virtualisierungslösungen an. Dafür hat man unter anderem einen Embedded Hypervisor vorgestellt der auf Basis von KVM auf einem nur 64 MegaByte großem Datenträger (Speicherkarte, USB-Stick, CD, etc.) Platz findet und auch ein Web-Frontend für Virtualisierungsumgebungen gehört zur verstärkten Strategie für den Wettstreit um die Marktführung bei virtuellen Lösungen. Zu guter Letzt hat Red Hat dann noch die lang angekündigte Echtzeit-Lösung auf Basis von Red Hat Enterprise Linux vorgestellt. Die Echtzeitfähige Distribution hört dabei auf den Namen Red Hat Enterprise MRG (Messaging, Realtime und Grid) und gewährleistet extrem kurze Antwortzeiten wie es bei Servern im Finanzsektor zwingend erforderlich ist. Mit den neuen Lösungen und zahlreichen Vorhaben möchte Red Hat die extrem positive Entwicklung der Geschäfte in den vergangenen Jahre weiter fortführen und das Wachstum noch einmal deutlich beschleunigen.

Deutsche News:
Satellite Server wird Open Source
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Echtzeit Linux offiziell vorgestellt
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Identity-Management von Red Hat
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Verlängerter Support für Red Hat Enterprise Linux
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Red Hat will Marktführer bei Virtualisierungslösungen werden
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VirtualBox 1.6

Verfasst von Michael Köchling am 5. Mai 2008 - 16:00.

VirtualBox 1.6 ist die erste Version der freien Virtualisierungslösung seit dessen deutsche Entwickler Innotek GmbH im Feburar 2008 vom amerikanischen Unix- und Server-Spezialisten Sun Microsystems übernommen wurde. Mit der neuen Veröffentlichung verlassen sowohl die Solaris als auch die MacOS X Version den Beta Status. Mit dem überarbeiteten Seamless-Modus ist es nun auch mit Anwendungen aus Linux- und Solaris-Gästen loszulösen um sie wie eine nativ ausgeführte Anwendung betreiben zu können.

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Erste XenServer Version von Citrix

Verfasst von Michael Köchling am 27. März 2008 - 11:00.

Nachdem XenSource durch den amerikanischen Softwarekonzern Citrix aus Fort Lauderdale (Florida) übernommen wurde steht nun die erste eigene kommerzielle Version des XenServers zur Verfügung. Kunden mit bestehenden Lizenzen oder Teilnahmen am "Subscription Advantage Program" sowie XenSource-Lizenzen bzw. -Supportverträgen können sich die neuste Version direkt herunterladen. Für Neukunden bewegen sich die Preise zwischen 900 und 5.000 US-Dollar je Lizenz. In der neuen Version wollen die Entwickler vor allem durch den Einsatz von "Rapid Virtualization Indexing" die Skalierbarkeit deutlich verbessert haben. Wann und ob noch freie Versionen der Virtualisierungslösung veröffentlicht werden ist derzeit noch offen.

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VirtualBox 1.5

Verfasst von Michael Köchling am 3. September 2007 - 12:00.
Die freie Virtualisierungslösung VirtualBox der deutschen Firma InnoTek Systemberatung GmbH ist nun in der Version 1.5 veröffentlicht worden. Nur drei Monate nach der Veröffentlichung von VirtualBox 1.4 wartet die neue Version mit interessanten Neuerungen auf. Anwendungsfenster der Gast-Systeme können auf dem Host-System nun direkt und somit ohne die weitere Desktop-Umgebung angezeigt werden. Neben einigen Fehlerkorrekturen welche das Changelog auflistet wurde die Unterstützung für 64-Bit Systeme verbessert und in der Oberfläche hat man mehr Möglichkeiten zur Konfiguration geschaffen um zum Beispiel die Nutzung der Virtualisierungsunterstützung der Prozessoren einstellen zu können.

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Citrix übernimmt XenSource

Verfasst von Michael Köchling am 15. August 2007 - 18:00.
Für die Summe von 500 Millionen US-Dollar hat der Terminalserver-Anbieter Citrix eine der Firmen hinter dem Xen-Hypervisor übernommen. Hinter der Firma XenSource stehen Entwickler der Universität Cambridge.

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Red Hat testet RHEL 5.1

Verfasst von Michael Köchling am 31. Juli 2007 - 9:30.
Der amerikanische Linux Distributor und unangefochtene Marktführer dieser Branche plant im September eine aktualisierte Version von RHEL 5 zu veröffentlichen und präsentiert hierfür nun die erste Testversion. Zu der Aktualisierung der mitgelieferten Pakete kommen auch einige neue Funktionen hinzu.

Bei der Virtualisierung über Xen etwa können nun 32-Bit-Gäste auf 64-Bit-Hostsystemen betrieben werden. Die Unterstützung für voll virtualisierte Betriebssysteme via AMD-V- oder Intel-VT-Technik wurde ebenfalls ausgebaut, so dass die Host-Migration dieser Gäste möglich ist und ihre Leistung höher liegen soll.
Quelle: www.golem.de

Zu den weiteren Verbesserungen gehört der Firewire Stack der bereits bei Fedora zum Einsatz kommt, Autofs sowie eine Erweiterung von ext3 damit dieses nun mit 16TB großen Partitionen genutzt werden kann. Für die verbesserte Interoperabilität wurde Samba aktualisiert.

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VirtualBox 1.4

Verfasst von Michael Köchling am 6. Juni 2007 - 12:00.

Mit der Version 1.4 der freien Virtualisierungslösung VirtualBox wächst eine weitere sehr interessante Alternative zu VMWare, XEN, KVM und QEmu heran. Die neue Version ist nun auch auf 64-Bit-Hostsystemen lauffähig und unterstützt VMWare Festplatten-Dateien. Der Assistent für die Einrichtung neuer Virtueller Maschinen wurde überarbeitet und an einigen Stellen verbessert.

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Xen 3.1

Verfasst von Michael Köchling am 19. Mai 2007 - 18:00.
Die freie Virtualisierungssoftware Xen bringt in der Version 3.1 eine verbesserte Unterstützung von Virtualisierung auf Hardware-Basis wie AMD-V oder Intel-VT Technologie. Zusätzlich wurde die Geschwindigkeit optimiert und die Stabilität verbessert.

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VirtualBox 1.3.4

Verfasst von Michael Köchling am 12. Februar 2007 - 12:00.
Die freie Virtualisierungs-Lösung VirtualBox wurde in der Version 1.3.4 freigegeben. Die neue Version behebt etliche Fehler und verbessert die grafische Oberfläche. Mit VirtualBox können unter Linux und Windows etliche x86 Systeme bequem als Gast betrieben werden. Die geschaffenen Testumgebungen laufen sehr performant und können auch für den produktiven Einsatz von Fachanwendungen unter fremden Systemen eingesetzt werden. Solche Lösungen helfen unter anderem bei längeren Migrationen wo man mit einem sanften Wechsel Kosten sparen und Benutzer schonen will.

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Xen 3.0.4

Verfasst von Michael Köchling am 21. Dezember 2006 - 23:15.
Die freie Virtualisierungslösung nähert sich mit der Version 3.0.4 weiter der Enterprise-Tauglichkeit.

Die neue Xen-Version soll vor allem zu mehr Stabilität bei der Virtualisierung unmodifizierter Gastsysteme führen. Diese geschieht mit Unterstützung von AMDs und Intels Prozessoren, die mittlerweile über spezielle Virtualisierungsfunktionen verfügen. Auch die Unterstützung von Multiprozessor-Maschinen sowie ACPI wurde in Zusammenhang mit unveränderten Gästen verbessert.
Quelle: www.golem.de

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